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1. Vortrag: „Ätiologie, Pathogenese und Diagnostik von nichtkariösen Zahnhartsubstanzverlusten“ – 45min


Während die Indizienz der Karies zurückgeht, nehmen nichtkariöse Zahnhartsubstanzverluste in gleichem Maße zu. Der Vortrag stellt zunächst die verschiedenen chemischen und mechanischen Ursachen vor. Im Mittelpunkt steht dann die mehrstufige Diagnostik, beginnend mit dem Zahnverschleiß-Screening, bei Bedarf gefolgt vom differenzierteren Zahnverschleiß-Status und dessen grafischer Auswertung sowie der Stellung einer strukturierten Diagnose – unterstützt durch moderne Software.


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2. Vortrag: „Funktionsanalyse und Funktionstherapeutische Konzepte zur Vorbehandlung bei deutlichen Vertikalverlusten“ – 45min


Erheblicher Zahnverschleiß führt zum Verlust der vertikalen Dimension. Zugleich ist in solchen Fällen eine restaurative Behandlung häufig nicht ohne Anhebung (Wiederherstellung) der vertikalen Dimension möglich. Deren Akzeptanz sollte daher im Vorhinein durch eine entsprechende funktionstherapeutische Behandlung überprüft werden. Der Vortrag schildert das dafür bewährte stufenweise Vorgehen und die erforderlichen Techniken sowie ihre Integration in die Praxis an praktischen Beispielen.


>> Referent: PD Dr. Oliver Ahlers


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3. Vortrag: „Die Wechselbeziehung zwischen Okklusion und Körperstatik“ – 45 Min
Konsequenz für die Kieferrelationsbestimmung in der täglichen prothetischen Versorgung, in der Funktionstherapie und in der kieferorthopädischen Behandlung. Die kraniomandibuläre und kraniozervikale Region stehen in einer engen funktionellen Wechselwirkung mit der Ganzkörperstatik. Insbesondere wenn die Bisslage z.B. im Rahmen einer komplexen prothetischen Versorgung oder einer kieferorthopädischen Behandlung neu eingestellt werden soll, gilt es zu prüfen, ob eine absteigende oder aufsteigende muskuläre Störung vorliegt, um die entsprechenden Maßnahmen in das therapeutische Konzept mit einfließen zu lassen.

  • Das orthopädische Screening in der Zahnarztpraxis
  • Differenzierung von aufsteigenden und absteigenden Störungen im muskulo-skelettalen System
  • Welches Verfahren der Kieferrelationsbestimmung ist in welcher klinischen Situation angezeigt?

>> Referent Dipl.-Stom. Tom Friedrichs, M.D.Sc.
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4. Vortrag: „Das Ziel bestimmt den Weg! – Backwardplanning in der Umsetzung von Komplettrestaurationen“ – 90 Min
Die ästhetischen Ansprüche und Erwartungen der Patienten steigen. Es ist wichtig, gemeinsam mit dem Patienten bereits vor dem invasiven Behandlungsbeginn mögliche erzielbare Ergebnisse zu eruieren. Mit Hilfe von Fotos, Videos und der Analyse von Modellen, mit Set-Up und Mock-Up können der Behandler und der Zahntechniker die Wünsche des Patienten und deren individuellen Umsetzbarkeit visualisieren und dem Patienten „begreifbar“ und sichtbar machen. Hierdurch ergibt sich für das Behandlungsteam eine sichere Planung und ein definierter Therapieweg für Praxis und Labor, um die Erwartungen des Patienten zu erfüllen. Für die tägliche Praxis ergeben sich klare Behandlungsschritte und sichere Abläufe. Im Team, Zahnarzt und Zahntechniker, kann gemeinsam mit dem Patienten leichter kommuniziert werden, seine Bedürfnisse individuell aufgezeigt und auch seine Wünsche realisiert werden. Definieren Sie mit dem Patienten das Ziel.

Topics: • Effizient – kalkulierbar – reproduzierbar

  • Von der Anamnese und Analyse über das MockUP zum definitiven Zahnersatz
  • Komplexe Fälle in Einzelschritte zerlegt – Systematische Behandlungsschritte im Team
  • Patientenkommunikation und Kommunikation im Team

>> Referent: Dr. Martin Gollner
4. Menü-Gang

Veranstalter/Kursanmeldung

Dentallabor Gürtler
Handelsring 2
01987 Schwarzheide
Deutschland
Tel.: 035752 940113
E-Mail: guido.lindner@zeram.de
Web: https://www.zeram.de

Kurs Nr. 1 „Komplexe Prothetik“ mit Prof. Dr. Peter Pospiech

Termine: Freitag 29.04./01.07./09.09.2022
33 Fortbildungspunkte
Seminargebühr: Einzelbuchung € 1317,- bei sechs Workshops -25%

Ziel: Teilnehmende Zahnärzte sollen bei umfangreichen Prothetikfällen mit Neueinstellung der Bisslage mehr Sicherheit erlangen. Bekanntes Vorgehen von Symposien soll Praxisalltag werden.

  • Wie gehe ich solche Fälle an, wenn durch Abrasion und Verschleiß von Altversorgungen viel Höhe fehlt, oder wenn durch längere Unterversorgung mit Kippungen und Elongationen eine Neuversorgung erschwert wird?
  • Wann ist es notwendig und sinnvoll, eine Bisslage neu einzustellen und welche Möglichkeiten zur Festlegung einer therapeutischen Kieferrelation sind empfehlenswert?
  • Welche Schienenkonzepte sind hierfür geeignet?
  • Wie sollte ein Ablaufprotokoll vom CMD Kurzbefund bis zur Planung der definitiven Prothetik aussehen?
  • Wie übertrage ich eine auf einer Schiene neu adaptierte Bisslage in die definitive Prothetik?
  • Wie plane ich im Sinne des Patienten den definitiven Zahnersatz?
  • Wie wähle ich aus dem Spektrum der Möglichkeiten von der modellgussgestützten Aufbissprothese bis zur Full Mouth Versorgung mit minimalinvasiver Präparation?


Durch die Anwendung moderner Techniken ergeben sich für den Behandler und den Patienten folgende Mehrwerte:

  • Kontrollierbare Kieferrelationsbestimmung mittels IPR® Stützstift
  • Verbindung funktionsorientierter Schienentherapie mit kosmetischer Vorbehandlung durch zahnfarbige Polycarbonatschienen
  • Nach der Präparation: Erstellung eines Provisoriums als funktionaler und kosmetischer Prototyp der definitiven Versorgung.


1. Tagesworkshop: „Die funktionelle Vorbehandlung beschwerdefreier Patienten mit stark insuffizienter Okklusion“
CMD Kurzbefund • klinische Funktionsdiagnostik • Übersicht der Registriertechniken in einer zentrischen Kondylenposition • Ausführliche Beschreibung des Stützstiftregistrates und der Möglichkeiten der elektronischen Umsetzung mit dem IPR® System • Auswahl der Initialtherapie (Repositionierungsschiene, zahnfarbige Snap on Schiene, therapeutische Zwischenversorgung mit aufgeklebten Mockups, Aufbissprothese) • Welche begleitenden Maßnahmen machen Sinn?

2. Tagesworkshop: „Von der Schiene sicher in die definitive Prothetik“
Wie sollte eine Schiene zur Bisslageneueinstellung aussehen, wann und wie lange ist diese zu tragen? Wie ist der Therapiefortschritt zu beurteilen, welche Merkmale kennzeichnen eine adaptierte und prothetisch nutzbare Bisslage? Wie wird ggf. nachregistriert und umgearbeitet? Welche prothetischen Konzepte sind geeignet, um einen langfristigen Therapieerfolg sicherzustellen? Welche Möglichkeiten der Übertragung der Schienenposition haben sich bewährt? Welche Abläufe im Behandlungsprozedere resultieren daraus?

3. Tagesworkshop: „Präparation, Abformung, Provisorien und Einsetzen bei komplexen Versorgungen“
Inhaltliche und zeitliche Abstimmung der Tätigkeiten in Praxis und Labor • Einordnen der Maßnahmen zur Bisslageübertragung • Einfluss der Abformung auf den Gesamterfolg mit praktischen Tipps • Planung und Umsetzung einer provisorischen Zwischenversorgung mit Formteilen, Eierschalenprovisorien bzw. Ästhetik- oder Zweitprothesen • Auswahl des Befestigungssystems und Einsetzen der definitiven Versorgung entsprechend der werkstoffkundlichen Vorgaben • Hilfsmittel zur korrekten Positionierung beim Einsetzen • Erfolgskontrolle der Funktion mittels tiefgezogener Prüffolien

Kurs Nr. 2 „Funktionelle Gestaltung okklusaler Füllungen – wirtschaftlicher Faktor zwischen Aufwand und Präzision“ mit ZTM Jochen Peters

Termin: Mittwoch, 11.05.2022
8 Fortbildungspunkte
Seminargebühr: Einzelbuchung € 415,- bei sechs Workshops -25%

Das Einschleifen von einzugliedernden Arbeiten oder okklusalen Füllungen stellt einen unnötigen Zeitverlust dar, der sich durch das Umsetzen funktioneller Gesetzmäßigkeiten auf ein Minimum reduzieren lässt. Dazu gehören nicht nur allgemeine Kenntnisse über Funktion und Okklusion, sondern ebenso entsprechendes Detailwissen bei der Gestaltung der Okklusalflächen von Füllungen, um Interferenzen zu vermeiden. Selbst kleinste Fehler führen schnell zu reflektorischen Reaktionen der Muskulatur und haben somit Einfluss auf das stomatognathe System. Je größer die hier waltende Sensibilität und Umsicht, desto größer die Akzeptanz und das Kauvermögen! Dabei spielt nicht nur die Gestaltung der Kaufläche als „Werkzeug“ eine Rolle, sondern ebenso die Berücksichtigung und das Wissen um die Bewegungsabläufe des Unterkiefers. Ausschlaggebend ist hier u.a. die Frage nach den okklusalen Kontaktpunkten und deren Anordnung; wo sind diese sinnvoll, wie viele werden benötigt. Durch zielführende Arbeitsschritte und eine rechtzeitige Früherkennung okklusaler Fehler lassen sich aufwendige Einschleifmaßnahmen, die zusätzliche Kosten durch einen erhöhten Zeitaufwand verursachen, reduzieren. Im Workshop werden auf Modellen mit füllungsähnlichen Kavitäten aus Komposite entsprechende Okklusalflächen gestaltet.

Kurs Nr. 3 „Minimalinvasive Prothetik von A (wie Adhäsivtechnik) bis Z (wie Zirkonoxidkeramik)“ mit Prof. Dr. Daniel Edelhoff

Termin: Freitag, 24.06.2022
8 Fortbildungspunkte
Seminargebühr: Einzelbuchung € 463,- bei sechs Workshops -25%

Die Einführung der Adhäsivtechnik in Kombination mit zahnfarbenen Restaurationsmaterialien ermöglichte der restaurativen Zahnheilkunde einen wesentlichen Schritt zu minimalinvasiven Versorgungen. Das überwiegend subtraktiv ausgerichtete Konzept einer mechanischen Verankerung der Restauration mit klassischen Zementen wird in der zahnärztlichen Prothetik zunehmend durch ein vornehmlich defektorientiertes und additiv ausgerichtetes Vorgehen unter Einsatz von Veneers und Okklusionsonlays ersetzt. Weiterhin hat die Einführung von Adhäsivbrücken und Implantaten wesentlich zum Zahnhartsubstanzerhalt an potenziellen Pfeilerzähnen beigetragen. Ziel dieses Workshops ist es, dem Kursteilnehmer ein einfach umzusetzendes Behandlungskonzept für die moderne Praxis an die Hand zu geben, das die ästhetischen und funktionellen Grundsätze berücksichtigt und langzeitstabile Restaurationen gewährleistet.

Was können Sie in dem Kurs lernen?

  • Behandlungsplanung nach ästhetischen und funktionellen Gesichtspunkten
  • Einsatz: Analytisches Wax-up und Diagnostische Schablone
  • Temporäre Versorgungsmöglichkeiten als Testphase für die definitive Restauration
  • Effiziente Präparationsinstrumente für Veneers und Okklusionsonlays
  • Klares Konzept für die adhäsive Eingliederung inkl. Adhäsivbrücken
  • Feinadjustierung der statischen und dynamischen Okklusion

Kurs Nr. 4 „Schlüsselthemen Abformung und Befestigung“ – zwei Workshops an einem Tag
„Hochwertige Abformung auf analogem Wege – Purer Zufall oder ein Qualitätsmerkmal Ihrer Praxis?“ mit Prof. Dr. Bernd Wöstmann
„Indirekte Restaurationen richtig verkleben: Was, womit, wie – und warum?“ mit Prof. Dr. Claus-Peter Ernst

Termin: Mittwoch, 22.06.2022 | 9 – 19 Uhr
10 Fortbildungspunkte
Seminargebühr: Einzelbuchung € 558,- bei sechs Workshops -25%
 

„Hochwertige Abformung auf analogem Wege – Purer Zufall oder ein Qualitätsmerkmal Ihrer Praxis?“
Abstract: Passgenauer Zahnersatz macht Spaß und ist parodontalhygienisch und kosmetisch unabdingbar. Für dieses Ziel ist die exakte Darstellung der Mundsituation von außerordentlicher Wichtigkeit, leider aber oftmals fehlerbehaftet. Klinische Faktoren behindern oft das zu erreichen, was werkstoffkundlich möglich wäre. Der Schlüssel liegt im konsequenten Gewebemanagement, einer strukturierten Vorbereitung und der Kenntnis der jeweils indizierten Abformtechnik als Teil der Verfahrenskette von Abformung und der Modellherstellung durch den Zahntechniker.

  • Ursachen von Misserfolgen
  • Aufbau einer strukturierten Abformung in der Praxis und in der Zusammenarbeit mit dem Labor
  • Auswahl geeigneter Abformlöffel
  • Moderne Abformmaterialien: Was bringt Hydrophilisierung? Neuentwicklungen bei Silikonen und Polyethern.
  • In welcher Situation bietet eine digitale Abformung Vorteile?
  • Gewebemanagement: Wie lassen sich Sulkusblutungen beherrschen? Welche Retraktionshilfsmittel sind empfehlenswert? (Fäden, Elektrochirurgie, Retraktionslösungen) Wartezeit zwischen Präparation und Abformung?
  • Indikationen und Kontraindikationen verschiedener Abformmaterialien und Techniken (Veeners, Inlays, Teilkronen, Kronen und Brücken sowie Kombinationsersatz)
  • Wie steht es mit der Weiterentwicklung sowohl analoger als auch der digitalen Abformung?
  • Womit ist demnächst zu rechnen?
     

„Indirekte Restaurationen richtig verkleben: Was, womit, wie – und warum?“
Wurden noch vor 20 Jahren die meisten indirekten Restaurationen mit Phosphatzement oder Glasionomerzement zementiert, liegt heute der Fokus auf der adhäsiven Befestigung. Egal ob volladhäsive Verklebung oder die Befestigung mit selbstadhäsiven Zementen: Der Vorteil liegt eindeutig bei einer Optimierung des Verbundes und zur Minimierung der für einen dauerhaften Halt erforderlichen Friktionsflächen. Für den Erfolg einer geklebten indirekten Restauration sind jedoch zwei wesentliche Faktoren entscheidend: Die Auswahl eines geeigneten Befestigungsmaterials und das Know how über die optimale Vorbehandlung der indirekten Restauration, des Zahnes und des Aufbaus. Der Vortrag will die optimale Materialdifferenzierung der unterschiedlichen Keramiken hinsichtlich ihres Einsatzspektrums beleuchten und gleichzeitig die jeweils optimale Befestigungsoption aufzeigen.

Wissenschaftlicher Hintergrund, klinisches Prozedere, Tipps & Tricks zu:

  • Frontzahnkronen/Teilkronen
  • Veneers
  • Seitenzahnkronen/Teilkronen
  • Vollkeramikbrücke
  • Klebebrücken
  • Adhäsive Stifte


Das jeweils optimale Befestigungsprocedere:

  • Adhäsive versus konventionelle Befestigung
  • selbstadhäsive Zemente oder adhäsive Befestigungssysteme


Vorbehandlungsprocedere:

  • Die korrekte Vorbehandlung der indirekten Restauration
  • Die optimale Vorbehandlung des Zahnes: „Die 20 beliebtesten Fehler beim Kleben“


Demonstriert wird das jeweilige klinische Procedere an zahlreichen Fallbeispielen unter Anwendung der modernsten adhäsiven Befestigungssysteme.
 

Kurs Nr. 5 „Die umfangreiche prothetische Neuversorgung mit Neueinstellung der Bisslage“ mit Dipl.-Stom. Tom Friedrichs M. D. Sc.

Termine: Mittwoch 07.09./21.09./23.11.2022
33 Fortbildungspunkte
Seminargebühr: Einzelbuchung € 1246,- bei sechs Workshops -25%

Kennen Sie das?

  • Ihr Patient hat eine völlig abradierte und abgesunkene Bisslage und möchte nun wieder schöne Frontzähne?
  • Ihr Patient wünscht sich endlich eine Grundsanierung, aber durch lange unversorgte Lücken und nun stark elongierte Zähne wissen Sie gar nicht, in welcher Bisslage und Bisshöhe Sie restaurieren sollen?
  • Nach früheren Beschwerden und erfolgreicher Schienentherapie möchte Ihr Patient jetzt endlich neue Zähne, um die Schiene wieder loszuwerden.


Und Sie?

  • sind in der Situation, Ihrem Patienten erklären zu müssen, warum neue Frontzähne allein nicht das gewünschte Ergebnis bringen,
  • wissen um die Schwierigkeiten, eine funktionierende neue Bisslage zu finden,
  • kennen die Klippen auf dem Weg von der Schiene zur funktionierenden Prothetik,
  • wissen, ein gutes Ergebnis braucht viel Geduld, Einfühlungsvermögen und oft auch etwas mehr Geld.


Patienten immer wieder zu vertrösten kann nicht die Lösung sein. Früher oder später ist Ihr Patient woanders. Wenn Sie erfahren wollen, wie Tom Friedrichs aus Dresden mit diesen Herausforderungen seit Jahren erfolgreich umgeht, empfehlen wir seinen praxisnahen und leicht umsetzbaren Intensiv-Workshop.

1. Kurstag: „Basisdiagnostik vor prothetischer Versorgung“
Ziel dieses Kurstages: Jeder Zahnarzt soll fundierte theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten zur Diagnosestellung erlangen. Insbesondere soll er dabei diese Patienten herausfinden, welche zwar subjektiv beschwerdefrei sind, aber objektiv Anzeichen für Funktionsstörungen haben.

2. Kurstag: „Registrierung der zentrischen Relation mit dem elektronischen Stützstiftsystem IPR®
Ziel dieses Kurstages: Kennenlernen und sichere Handhabung des IPR® Systems, sicheres Verschlüsseln in zentrischer Relation, Diagnosestellung aus der klinischen Befunderhebung und der Modellanalyse. Daraus resultierend soll ein Therapieansatz entwickelt werden, der entweder direkt in die prothetische Versorgung mündet oder eine Vorbehandlung mit geeigneten Schienen bzw. Interimsersatz einleitet.

3. Kurstag: „Der Weg von der Schiene in die prothetische Restauration“
Ziel dieses Kurstages: Jeder Zahnarzt soll in die Lage versetzt werden, den Behandlungserfolg nach eingeleiteter Schienentherapie sicher zu beurteilen. Dabei soll er insbesondere den Zeitpunkt für den Beginn einer definitiven prothetischen Versorgung einschätzen und die neu gefundene Kieferrelation korrekt auf den Zahnersatz übertragen können. Darüber hinaus soll er den möglichen Bedarf für eine fachübergreifende Zusammenarbeit erkennen. Er soll die Methoden und Personen fachübergreifender Disziplinen kennenlernen, um sich rechtzeitig Unterstützung zu holen, wenn die kausale Zuordnung der Beschwerden nicht klar ist.

Der Intensiv-Workshop

  • beinhaltet drei Seminartage mit intensiver Arbeit an 4 bis 5 Patienten aus dem links genannten Problemfeld.
  • erstreckt sich auf insgesamt 10 Wochen, damit der Lernstoff besser vertieft und verinnerlicht und damit der Therapieerfolg der Kurspatienten verfolgt werden kann.


Die Teilnehmerzahl ist auf max. 8 Personen begrenzt, um den Übungserfolg zu garantieren. Der Kurs ist bereits fünfzehn Mal in dieser Konzeption so umgesetzt worden. 9 von 10 Teilnehmern konnten das Kurskonzept anschließend erfolgreich in ihren Praxisablauf integrieren. Nach Aussage vieler Teilnehmer ist die einfache Umsetzbarkeit dieses Workshops der größte Unterschied zu den Kursen vieler auch namhafter Koryphäen.

Kurs Nr. 6 „Komplexe Prothetik und Implantologie 2022“ mit Dr. Robert Böttcher

Termin: Freitag 11.11.2022
8 Fortbildungspunkte
Seminargebühr: Einzelbuchung € 415,- bei sechs Workshops -25%

PROTHETIKPLANUNG 2020

  • Trends (jeder extrahierte Zahn ein Implantat)
  • Top aufbereiteter toter Zahn oder doch ein Implantat?
  • Fest vs. herausnehmbar
  • Steg vs. Teleskope
  • Passiv fit durch Kleben, Galvano, Klebebasen
  • Kronen / Brücken zementiert vs. verschraubt
  • Fallbesprechungen der Teilnehmer (vorher fotografiert, und in PP dokumentiert)


NEUEINSTELLUNG DER BISSLAGE

  • Abläufe, um Schienentragezeit und Einheilzeit zu kombinieren
  • Bedeutung der Implantat getragenen Provis
  • Registriertechniken auf Implantaten
  • Okklusionskonzepte auf Implantaten


IMPLANTAT PLANUNG

  • DVT-Standarddiagnostik?
  • 3-D Planung – Wo ist sie Standard und wann überzogen? Was kann die „normale“, was kann sie nicht?
  • Implantat Planung an den Patientenwünsche orientieren!?
  • Risikomanagement / Kontraindikationen


ABUTMENTDESIGN

  • Hygienefähigkeit
  • Rot/weiße Ästhetik


MATERIALAUSWAHL

  • Keramik oder Metall
  • ZrO, poliert vs. matt
  • NEM (Co Cr) / Titan


HYGIENE

  • Nachbetreuung
  • Management von Perioimplantitis / Knochenrückgang


Nach dem Besuch des Kurses besteht die Möglichkeit der Hospitation in unserer Praxis. (Planung – einzelne Behandlungsschritte – Recall)

Unsere Empfehlungen

  
Matthias Kern / Stefan Wolfart / Guido Heydecke / Siegbert Witkowski / Jens Christoph Türp / Jörg R. Strub

Curriculum Prothetik

Reihe: Curriculum
5., überarbeitete und erweiterte Auflage 2022
Buch
3 Bände jeweils im Softcover, 16,5 x 24 cm, 1264 Seiten, 1079 Abbildungen
Sprache: Deutsch
Kategorien: Prothetik, Zahntechnik

Artikelnr.: 22760
ISBN 978-3-86867-572-6
QP Deutschland

Siegfried Heckmann / Matthias Karl

Totalprothesen nach dem All-Oral-Verfahren

1. Auflage 2022
Buch
Hardcover, 21 x 28 cm, 128 Seiten, 220 Abbildungen
Sprache: Deutsch
Kategorien: Prothetik, Zahntechnik

Artikelnr.: 23670
ISBN 978-3-86867-576-4
QP Deutschland

Unsere Empfehlungen

  

QZ - Quintessenz Zahntechnik

Erscheinungsweise: monatlich
Sprache: Deutsch

Kategorie: Zahntechnik

Schriftleitung / Chefredaktion: ZTM Siegbert Witkowski
Koordinierende Redaktion: Saphir Robert
QP Deutschland

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