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Therapie der Periimplantitis: Eine neue Methode elektrolytischer Reinigung infizierter Implantatoberflächen

Steigende Zahlen inserierter Implantate und zunehmende Inkorporationszeit führen zu einer steigenden Prävalenz periimplantärer Pathologie. Pathogenese, Definition und geeignete Diagnostik werden noch immer kontrovers diskutiert. Die Therapie ist schwierig und die Ergebnisse nicht prognostizierbar – so die Ergebnisse der Reviews der aktuellen Literatur und die Erfahrung der dentalen Community. Evidenz für die Überlegenheit einer Behandlungsmethode liegt nicht vor. Inadäquate Dekontamination der bakteriell kontaminierten Oberflächen durch den schwierigen Zugang zu den Defekten, Makro- und Mikrodesign der Implantate mögen Gründe dafür sein. Weder eine komplette Entfernung des Biofilms noch eine vernünftige Menge an Reosseointegration sind reproduzierbar erreichbar.

Eine neue elektrolytische Methode der Oberflächenreinigung wird vorgestellt. Zahlreiche in vitro Studien, eine Tierstudie und eine klinische Studie beweisen, dass die komplette Entfernung des Biofilms von vormals infizierten Implantatoberflächen mit dieser Methode möglich ist. Selbst Kohlenwasserstoffe werden entfernt und dadurch eine superhydrophile Oberfläche erzeugt. Zelladhäsion und BIC werden dadurch verbessert und der Retrival Torque erhöht sich. Das erreichbare Ausmaß von Reosseointegration wird nur durch die Defektmorphologie und das Geschick des Chirurgen limitiert. Die Methode funktioniert unabhängig von der verwendeten Titanlegierung, von Oberflächen, von Herstellern oder Makrodesigns der Implantate und entfernt den Biofilm komplett.
Die Teilnehmer werden lernen:

  • Effektivität und Wirksamkeit gegenwärtiger Techniken zur Therapie der Periimplantitis
  • Einführung in eine neue Behandlungsstrategie
  • In vitro und klinische Beweise
  • Techniken und Anwendung
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PD Dr. Dr. Markus Schlee

Deutschland, Forchheim
1980-1985: Studium in Würzburg an der "Julius-Maximilians Universität". 1986-1987: Assistenztätigkeit bei der Bundeswehr. 1987-1989: Assistenztätigkeit bei Dr. Christian Lex in Nürnberg. Seit 1990: niedergelassen in eigener Praxis in Forchheim mit Schwerpunkt Parodontologie, plastische Parodontologie, Implantologie, Mikrozahnheilkunde und restaurative Zahnheilkunde. 2016: Habitilation und Lehrbefugnis für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.
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Therapie der Periimplantitis: Eine neue Methode elektrolytischer Reinigung infizierter Implantatoberflächen

Steigende Zahlen inserierter Implantate und zunehmende Inkorporationszeit führen zu einer steigenden Prävalenz periimplantärer Pathologie. Pathogenese, Definition und geeignete Diagnostik werden noch immer kontrovers diskutiert. Die Therapie ist schwierig und die Ergebnisse nicht prognostizierbar – so die Ergebnisse der Reviews der aktuellen Literatur und die Erfahrung der dentalen Community. Evidenz für die Überlegenheit einer Behandlungsmethode liegt nicht vor. Inadäquate Dekontamination der bakteriell kontaminierten Oberflächen durch den schwierigen Zugang zu den Defekten, Makro- und Mikrodesign der Implantate mögen Gründe dafür sein. Weder eine komplette Entfernung des Biofilms noch eine vernünftige Menge an Reosseointegration sind reproduzierbar erreichbar.

Eine neue elektrolytische Methode der Oberflächenreinigung wird vorgestellt. Zahlreiche in vitro Studien, eine Tierstudie und eine klinische Studie beweisen, dass die komplette Entfernung des Biofilms von vormals infizierten Implantatoberflächen mit dieser Methode möglich ist. Selbst Kohlenwasserstoffe werden entfernt und dadurch eine superhydrophile Oberfläche erzeugt. Zelladhäsion und BIC werden dadurch verbessert und der Retrival Torque erhöht sich. Das erreichbare Ausmaß von Reosseointegration wird nur durch die Defektmorphologie und das Geschick des Chirurgen limitiert. Die Methode funktioniert unabhängig von der verwendeten Titanlegierung, von Oberflächen, von Herstellern oder Makrodesigns der Implantate und entfernt den Biofilm komplett.
Die Teilnehmer werden lernen:

  • Effektivität und Wirksamkeit gegenwärtiger Techniken zur Therapie der Periimplantitis
  • Einführung in eine neue Behandlungsstrategie
  • In vitro und klinische Beweise
  • Techniken und Anwendung
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Therapie der Periimplantitis: Eine neue Methode elektrolytischer Reinigung infizierter Implantatoberflächen

Steigende Zahlen inserierter Implantate und zunehmende Inkorporationszeit führen zu einer steigenden Prävalenz periimplantärer Pathologie. Pathogenese, Definition und geeignete Diagnostik werden noch immer kontrovers diskutiert. Die Therapie ist schwierig und die Ergebnisse nicht prognostizierbar – so die Ergebnisse der Reviews der aktuellen Literatur und die Erfahrung der dentalen Community. Evidenz für die Überlegenheit einer Behandlungsmethode liegt nicht vor. Inadäquate Dekontamination der bakteriell kontaminierten Oberflächen durch den schwierigen Zugang zu den Defekten, Makro- und Mikrodesign der Implantate mögen Gründe dafür sein. Weder eine komplette Entfernung des Biofilms noch eine vernünftige Menge an Reosseointegration sind reproduzierbar erreichbar.

Eine neue elektrolytische Methode der Oberflächenreinigung wird vorgestellt. Zahlreiche in vitro Studien, eine Tierstudie und eine klinische Studie beweisen, dass die komplette Entfernung des Biofilms von vormals infizierten Implantatoberflächen mit dieser Methode möglich ist. Selbst Kohlenwasserstoffe werden entfernt und dadurch eine superhydrophile Oberfläche erzeugt. Zelladhäsion und BIC werden dadurch verbessert und der Retrival Torque erhöht sich. Das erreichbare Ausmaß von Reosseointegration wird nur durch die Defektmorphologie und das Geschick des Chirurgen limitiert. Die Methode funktioniert unabhängig von der verwendeten Titanlegierung, von Oberflächen, von Herstellern oder Makrodesigns der Implantate und entfernt den Biofilm komplett.
Die Teilnehmer werden lernen:

  • Effektivität und Wirksamkeit gegenwärtiger Techniken zur Therapie der Periimplantitis
  • Einführung in eine neue Behandlungsstrategie
  • In vitro und klinische Beweise
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