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Seit mittlerweile Jahrzehnten wird ein engerer klinischer Schulterschluss von Medizin und Zahnmedizin gefordert, „ZahnMEDIZIN“ war und ist hier das Motto, das seinerzeit Prof. Georg Meyer, damaliger DGZMK-Präsident und aktuelles Mitglied im DGÄZ-Vorstand einforderte. Wenn wir heute über dieses Thema sprechen, denken wir an erster Stelle an die Zusammenhänge zwischen medizinischen Allgemeinerkrankungen und Erkrankungen der Mundhöhle, wie z.B. von Parodontopathien und Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauferkrankungen. Dies ist aber ein nur rein naturwissenschaftlich-orientierter Denkansatz. ZahnMEDIZIN kann aber auch etwas ganz anderes für unsere Patientinnen und Patienten bedeuten. Eine moderne Zahnmedizin schafft es nicht nur, das Kausystem wiederherzustellen oder medizinische Systemerkrankungen präventiv mit zu behandeln. Im Sinne eines wirklich ganzheitlich orientierten, auf den ganzen Menschen bezogenen Therapieansatzes kann ZahnMEDIZINische Therapie auch das allgemeine Wohlbefinden und die allgemeine Leistungsfähigkeit und damit die nicht-zahnbezogene Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten enorm steigern. Immer mehr setzt sich nämlich inzwischen die Erkenntnis durch, dass funktionelle Therapien des stomatognathen Systems auch Auswirkungen auf den ganzen Menschen haben und seine allgemeine, nicht zahn-bezogene Lebensqualität deutlich steigern können.

In diesem Sinne haben sich 5 zahnmedizinische Fachgesellschaften innerhalb der DGZMK zusammengefunden, um in einer Kooperation mit der Medizin, das Wohlbefinden von Patienten zu steigern:

Die DGÄZ - Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin hat seit ihrer Gründung vor 30 Jahren die Einheit und das wechselseitige Ineinandergreifen von ästhetischem und funktionellem Behandlungsergebnis proklamiert und damit auch der berechtigten Forderung der Patientinnen und Patienten Sorge getragen, nicht nur gesund sein, sondern auch gut aussehen zu wollen. Auch ästhetisch schöne und funktionell harmonische Zähne steigern das allgemeine Wohlbefinden beträchtlich. Die DGFDT - Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie hat sich ebenfalls frühzeitig mit einem solchen Thema beschäftigt, nämlich dass eine funktionelle Behandlung von Zähneknirschen durch eine adjustierte Aufbissschienentherapie vielen Menschen die Beschwerden lindern und hinsichtlich ihrer Lebensqualität helfen kann. Die DGAZ – Deutsche Gesellschaft für Altersmedizin hat uns in einem ganz anderen Gebiet gezeigt, dass auch medizinisch gesehen grenzwertige Behandlungskonzepte, wie die Versorgung eines zahnlosen Kiefers in der Seniorzahnmedizin mit nur einem dentalen Implantat doch seine absolute Berechtigung hat, stellt man die hierdurch erzielte deutliche Steigerung der Lebensqualität und des Wohlbefindens der Patienten in den Mittelpunkt.

In diesem Kontext machen auch zwei neue junge Teilgebiete der Zahnmedizin auf sich aufmerksam, die Zahnärztliche Schlafmedizin (ZSM) und die Sportzahnmedizin. Die DGZS - Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Schlafmedizin hat bereits vielen Menschen mit einer Unterkieferprotrusionsschienentherapie gegen Schlafapnoen und gegen Schnarchen geholfen, letzteres kann sogar deutlich und zusätzlich die nächtliche Lebensqualität des Lebenspartners verbessern. Und die DGSZM – Deutsche Gesellschaft für Sportzahnmedizin als jüngste DGZMK-Fachgesellschaft hat gezeigt, dass sich durch eine adäquate zahnmedizinische Funktionsbehandlung die sportliche Leistungsfähigkeit deutlich steigern lässt. Alle fünf Fachgesellschaften zeigen somit, wie eine zahnärztliche Therapie dem ganzen Körper und der Seele helfen kann.

Oft ist dabei aber den Patientinnen und Patienten gar nicht bewusst, dass die ZahnMEDIZIN hier ihre Beschwerden lindern bzw. ihnen helfen kann. Allen fünf Fachgesellschaften zeigen aber auch die notwendigerweise enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgebieten, wie der Allgemeinmedizin, der Inneren Medizin, der Geriatrie, der Sportmedizin und Orthopädie ebenso wie der Pulmologie und Schlafmedizin oder der MKG-Chirurgie.

Um dieses Thema innerhalb der Medizin und der Zahnmedizin, aber auch bei der Patientenschaft und damit über die Medien mehr publik zu machen, wollen nun diese 5 Fachgesellschaften ihre Kräfte bündeln und gemeinsam öffentlichkeitswirksam auftreten.

Am Mittwoch, 12.10.2022 ist vorgesehen, eine erste gemeinsame, zweistündige kostenfreie Online-Veranstaltung (Teaser) zu realisieren, bei der sich jede Fachgesellschaft in einem 20min-Slot gemeinsam mit ihrem Partner aus der Medizin kurz vorstellt und anhand von maximal 2 plakativen interdisziplinären  Fallstudien die Bedeutung für die Patientenschaft, auch aus ökonomischer Praxissicht kurz und vor allem sehr plakativ, darstellen soll. Die Veranstaltung soll anschließend als Teaser weiterhin online abrufbar sein.

Zielpublikum sind hier primär die Zahnärzteschaft und die öffentlichen Medien. Die Medien sollen sensibilisiert werden für diese Themen und die zahnmedizinischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen motiviert werden in die Gesellschaften einzutreten, an den entsprechenden APW-Weiterbildungscurricula der Gesellschaften und/oder an einer im Sommer 2023 stattfindenden modular gestalteten Präsenzveranstaltung mit Workshops, bei der dann auch die kooperierenden medizinischen Fachdisziplinen offiziell miteingebunden werden sollen, teilzunehmen.

Wissenschaftliche Leitung
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Prof. Dr. Dr. Robert Sader

Frankfurt, Germany
12.10.2022
17:0017:05
Begrüßung Prof. Dr. Dr. Robert Sader
17:0517:25
Funktionsorientierte ZahnMEDIZIN Dr. med. dent. Daniel Weber, Univ. -Prof. Dr. med. dent. Dr. med. Andreas Neff
Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie
17:2517:45
Der/die geriatrische Patient‘ in - wo gibt es gemeinsamen Handlungsbedarf? Dr. Dirk Bleiel, Prof. Dr. med. habil. Gabriele Röhrig-Herzog
Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ)
17:4518:15
Mikro- und Makroästhetik – wie beeinflusst sie die Lebensqualität unserer Patienten Prof. Dr. Dr. Robert Sader, Dr. med. dent. Aiste Gintaute
Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin e.V.
18:1518:35
Zahnmedizin meets Schlafmedizin - was unser Stomatognathes System über den Schlaf verrät Dr. med. dent. Emil E. Krumholz, Prof. Dr. med. Markus Hambek
Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Schlafmedizin
18:3518:55
Gesund beginnt im Mund – wie Sportzahnmedizin Höchstleistungen beeinflussen und die allgemeine Fitness steigern kann. Ein Interview aus der Sicht des Athleten Olympiasieger Max Lemke und Zahnarzt Dr. Florian Göttfert Dr. Florian Göttfert, Max Lemke
Deutsche Gesellschaft für Sportzahnmedizin. e.V. (DGSZM)
18:5519:00
Verabschiedung Prof. Dr. Dr. Robert Sader
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Dr. Dirk Bleiel

Deutschland, Rheinbreitbach

08.04.1965 geboren in Rendsburg,  1991 Staatsexamen an Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn, 1991 -1993  Zahnarzt an der Zahn-, Mund- und Kieferklinik der Universität Köln,  Abteilung für zahnärztliche Prothetik , Prof. Dr. W. Niedermeier, 1993 - 1994  Wehrpflichtiger Stabsarzt der Bundeswehr in Köln, 1994 - 1995 Angestellter Zahnarzt in der Praxis für  Mund,- Kiefer- und Gesichtschirurgie Dr. Dr. L. A. Rivas, Bonn, seit 1995, niedergelassener Zahnarzt in der Gemeinschaftspraxis mit Ehefrau Dr. Pia Bleiel, in Rheinbreitbach, 2008 Curriculum Alterszahnmedizin und Pflege der APW und der DGAZ, 2008 Initialisierung des Projektes Hauszahnarzt , mobile Zahnmedizin für pflegebedürftige Menschen, 2009 Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie, 2009 Praxismerkmal Alterszahnheilkunde der Landeszahnärztekammer Rheinland Pfalz, 2010 Spezialist für Seniorenzahnmedizin der DGAZ, seit 2011 Vorstandsmitglied der DGAZ
seit 2011 Referententätigkeit für die Akademie Praxis und Wissenschaft der DGZMK , seit 2012 Referententätigkeit für die Praxishochschule Köln, 2012 Wissenschaftliche Leitung der 22.Jahrestagung der DGAZ, seit 2018 Akademische Lehrtätigkeit in der Abteilung für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität Köln

alt

Dr. med. dent. Aiste Gintaute

Schweiz, Basel

Fachzahnärztin für Rekonstruktive Zahnmedizin, Schweizerische Gesellschaft für Rekonstruktive Zahnmedizin SSRD. Seit 2020 Oberärztin in der Klinik für Rekonstruktive Zahnmedizin am Universitären Zentrum für Zahnmedizin Basel UZB.

2017-2019 Assistenzzahnärztin, Klinik für Rekonstruktive Zahnmedizin und Myoarthropathien, Universitätskliniken für Zahnmedizin, Basel; 2016-2017 Curriculum für fortgeschrittene parodontale Chirurgie und Implantologie nach Prof. Hürzeler/Zuhr, München; 2016 Promotion zum Dr. med. dent., Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg i. Br.; Curriculum für Funktionsdiagnostik und -therapie (FDT) nach Dr. Reusch, Westerburg; 2015-2017 Assistenzzahnärztin, Praxis Dr. Reusch & Partner, Westerburg; 2012-2015 Postgraduiertenausbildung in der zahnärztlichen Prothetik, präprothetischen Parodontologie und Implantologie am Universitätsklinikum Freiburg i. Br., Klinik für Zahnärztliche Prothetik; 2012-2013 Curriculum für zahnärztliche Parodontologie und Implantologie nach Dr. Ricci, Florenz; 2009-2012 Assistenzzahnärztin, Klinik für Rekonstruktive Zahnmedizin, Medizinische Universität Kaunas; Ernennung zum Fachzahnarzt für Rekonstruktive Zahnmedizin, Litauen; 2009 Staatsexamen Zahnmedizin, Medizinische Universität Kaunas, Litauen.

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Dr. Florian Göttfert

Deutschland, Nürnberg
Geboren 1981 in Erlangen - Studium mit erfolgreichem Abschluss 2003 - 2009 an der Friedrich Alexander Universität Erlangen/Nürnberg - Promotion 2010 - seit 2012 Praxispartner bei edel&weiss Nürnberg Zahnarztpraxis & Prophylaxelounge - seit 2012 Partner des Fortbildungsinstituts 2N Fortbildungen für Zahnärzte Berufliche Fortbildung - offiziell zertifizierter Teamdentist durch die international academy of sports dentistry - zertifizierter Spezialist für ästhetische Zahnheilkunde und Funktion durch die deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) und der European Dental Association (EDA) Mitglied in Fachgesellschaften: - DGÄZ (Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnheilkunde) - DGSZM (Deutsche Gesellschaft für Sportzahnmedizin) - IASD (International Academy of Sports Dentistry) - DGFDT (Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie) - DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferkrankheiten) - DGL (Deutsche Gesellschaft für Laserzahnmedizin)
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Prof. Dr. med. Markus Hambek

Deutschland, Frankfurt am Main

Prof. Dr. med. Markus Hambek begann seine ärztliche und akademische Laufbahn an der Goethe-Universität Frankfurt. Fokus seiner Tätigkeit sind seit dieser Zeit Erkrankungen des Kopf-Hals-Bereiches, ursächlich durch chronische Entzündungen und Tumore bedingt. Neben der Etablierung moderner chirurgischer Eingriffe zählte auch die Entwicklung neuartiger Operationstechniken zu seinen Leistungen am Klinikum der Goethe-Universität.

Professor Hambek ist als Peer Reviewer für international angesehene, wissenschaftliche Fachjournale im Bereich HNO, Onkologie und Pharmakoökonomie tätig.

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Dr. med. dent. Emil E. Krumholz

Deutschland, Frankfurt am Main

Dr. Emil E. Krumholz studierte Medizin und Zahnmedizin an der Rheinsch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Dort erhielt er 1992 seine Approbation als Zahnarzt. Anschließend promovierte er zum Dr. med. dent am Institut für Pathologie der RWTH bei Professor Dr. A. Böcking, Abteilung Cytopathologie. Thema der Dissertation: „Repräsentativität eines histomorphologischen und DNA-zytometrischen Malignitätsgrading an Probeexzisionen im Vergleich zu Operationsresektaten bei Plattenepithelkarzinomen aus dem Kopf und Halsbereich“.

Nach mehreren Auslandspraktika und Abschluss der Assistenzzeit übernahm er im Oktober 1995 die Praxis in der Hochstraße 47 in Frankfurt am Main. Diese führt er nun gemeinsam mit seinem langjährigen Team. Seine Schwerpunkte sind Ästhetische Zahnheilkunde, Funktionsdiagnostik / Orofaziale Schmerzen und Zahnärztliche Schlafmedizin (Schnarch- und Schlafapnoetherapie).

Im Jahre 2004 gründete er AIR AID, das erste Zentrum für zahnärztliche Schlafmedizin in Frankfurt am Main.

Dr. Krumholz ist seit 2020 Mitglied des Vorstandes der DGZS und ist auf nationaler und internationaler Ebene als Referent, unter anderem bei der Akademie Praxis und Wissenschaft der DGZMK, tätig.

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Max Lemke

Deutschland, Potsdam

Das sportliche Talent von Max Lemke wurde früh für den Kanurennsport entdeckt und gefördert. Er konnte vom Kinder- über den Jugend- bis in den Juniorenbereich nationale und internationale Titel gewinnen und sich für höhere Aufgaben in der Nationalmannschaft der Leistungsklasse empfehlen. Der sportliche Erfolg ist für Max das Resultat von Zielstrebigkeit, Beharrlichkeit, 100-prozentiger Identifikation mit dem Sport und täglich guter Trainingsarbeit. Diese leistungssportliche Einstellung hat dazu beigetragen, dass er sich vom sportlichen Anfänger über die Etappen des langfristigen Leistungsaufbaus systematisch bis zum Spitzensportler und insbesondere zum Olympiasieger, Welt- und Europameister im Vierer-Kajak über die 500 m entwickelt hat.

Die Olympische Spiele 2024 in Paris stellen den sportlichen Höhepunkt in der langfristigen Leistungsentwicklung von Max dar, bei dem er sich mit seinen Ende 27 Jahren im optimalen Leistungsalter für Spitzenkanuten befinden wird. Durch seine bisherigen Erfolge, seines athletischen Potenzials und seiner professionellen Einstellung zum Spitzensport, besteht seine sportliche Zielstellung darin, in den Disziplinen Vierer-Kajak über die 500 m und Zweier-Kajak über die 500 m jeweils eine Medaille zu gewinnen.

Aufgrund seiner Faszination zum Fliegen wird er im Oktober 2022 mit dem Bachelorstudium »Aviation Management« beginnen und nach der sportlichen Karriere weiter durchstarten. Darüber hinaus arbeitet Max mit seinem Start-up »Aurum« daran, dass nicht nur Sport Menschen zusammenbringt, sondern auch Wein – und bietet mit einem biodynamischen angebauten Wein von der Deutschen Weinstraße ein passendes Produkt dazu an.

Sportliche Erfolge

Olympische Spiele

2020ne in Tokio Disziplin: Vierer-Kajak 500 m 1. Platz

Weltmeisterschaften

2022 in Dartmouth Disziplin: Vierer-Kajak 500 m 2. Platz

2019 in Szeged 2019 Disziplin: Vierer-Kajak 500 m 1. Platz

2018 in Montemor-o-Velho 2018 Disziplin: Vierer-Kajak 500 m 1. Platz

2017 in Ra!ice Disziplin: Vierer-Kajak 500 m 1. Platz

European Games

2019 in Minsk Disziplin: Vierer-Kajak 500 m 2. Platz

Europameisterschaften

2021 in Posen Disziplin: Vierer-Kajak 500 m 1. Platz

2018 in Belgrad Disziplin: Vierer-Kajak 500 m 2. Platz

2017 in Plowdiw Disziplin: Zweier-Kajak 200 m

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Univ. -Prof. Dr. med. dent. Dr. med. Andreas Neff

Deutschland, Marburg

Prof Dr. Dr. Neff durchlief seine Ausbildungen zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie (1991) sowie zum Facharzt für MKG-Chirurgie (1996) mit Zusatzbezeichnung Plastische Operationen (2002) an der TU München bei Prof. Dr. Dr. h.c. Horch. Nach Habilitation und Venia legendi 2002 war er dort von 2002-2007 Leitender Oberarzt. 2003 erhielt er den Alex-Motsch-Preis der DGFDT und ist seit 2004 Koordinator der Leitliniengruppe „Kiefergelenkchirurgie“ der DGMKG. Seit 2007 ist er als W3-Professor der Philipps-Universität Marburg und Direktor der Klinik und Poliklinik für MKG-Chirurgie am Universitätsklinikum Marburg tätig. Prof. Neff ist seit 2006 Fellow des European Board of Oro-Maxillofacial Surgeons (FEBOMS), aktuell Head der Section TMJ der SORG sowie Gründungsmitglied und ehemaliger Präsident der European Society of Temporomandibular Joint Surgeons (ESTMJS). Er verfügt u.a. über die Zertifikate Schlafmedizin und Schmerztherapie in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (AMKG) und ist seit 2010 Spezialist für Funktionsdiagnostik u. –therapie (DGFDT). 2019 wurde er von der Bogomolets National Medical University, Kyiv, zum Honorary Professor (Prof. h.c.) ernannt.

Seine fachlichen Tätigkeitsschwerpunkte sind die Traumatologie, insbesondere des Gelenkfortsatzes und der Gelenkwalze, die funktionelle Chirurgie des Kiefergelenks einschließlich arthroskopischer Verfahren sowie endoskopische Techniken in der MKG-Chirurgie (Sialoskopie, NNH-Chirurgie, Traumatologie).

 

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Prof. Dr. med. habil. Gabriele Röhrig-Herzog MPH

Deutschland, Köln

Fachärztin Innere Medizin/Geriatrie/Hämatologie und internistische Onkologie / Psychotherapie Fachärztin /psychosomatische Grundversorgung
Seit 2021, Professur und Studiengangsleitung für interdisziplinäre Schmerztherapie, Hochschule für Gesundheit, Pädagogik und Soziales EUFH, Campus Köln, 2017-2021 Aufbau und Leitung des Zentrums für ambulante spezialisierte geriatrische Diagnostik im MVZ Medicum Köln Ost, 2014-2017 Lehrbeauftragte für Geriatrie der Universitätsklinik Köln, 2010-2017 Oberärztin für Geriatrie am St Marien Hospital Köln und Lehrstuhl für Geriatrie der Universität zu Köln, Seit 2019 Gründung und stellvertretende Leitung der Arbeitsgruppe „Mundgesundheit“ der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Seit 2017 Gründung und stellvertretende Leitung der Arbeitsgruppe „Gerontopsychosomatik der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Seit 2016 Gründung und Leitung der Arbeitsgruppe „Anämie im Alter“ der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), 2003-2005 Berufsbegleitendes Master-Studium in Public Health (Medizinische Hochschule Hannover), 2000-2001 Forschungsaufenthalt am Myeloma Transplantation Research Center, University of Arkansas for Medical Sciences, USA (Forschungsstipendium Mildred Scheel Stiftung), 1991-1998 Medizinstudium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Universidad de La Laguna, Teneriffa, Spanien (ERASMUS Stipendium) und Universitätsklinik Helsinki, Finnland

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Prof. Dr. Dr. Robert Sader

Deutschland, Frankfurt

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie/Plastische Operationen. Hauptarbeitsgebiete Chirurgie der Gesichtsfehlbildungen und neue Verfahren in der dentalen Implantologie, insbesondere Biomaterialien.

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin (DGÄZ) und des Zahnärztlichen Vereins zu Frankfurt am Main von 1863. Generalsekretär elect der International Federation of Esthetic Dentistry (IFED). Seit 2014 auch Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Carolinum Zahnärztliches Universitäts-Institut gGmbH der Goethe-Universität.

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Dr. med. dent. Daniel Weber

Deutschland, Marburg

Dr. Weber absolvierte das Studium der Zahnmedizin von 1997 bis 2003 an der Philipps-Universität Marburg. Seit 2003 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Orofaziale Prothetik und Funktionslehre am Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg (Prof. Dr. U. Lotzmann). Nach Promotion 2008 und Verleihung des Dissertationspreises „Kuratorium perfekter Zahnersatz“ erfolgte die Ernennung zum Oberarzt. Seit 2009 leitet Dr. Weber die Spezialsprechstunde für Erkrankungen des Kiefergelenkes und Kaufunktionsstörungen und den Kursus der Zahnersatzkunde II. 2012 wurde er zum qualifiziert fortgebildeten Spezialisten für Prothetik und 2014 zum fortgebildeten Gutachter der Deutschen Gesellschaft für prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro) zertifiziert. Im Jahr 2016 erfolgte die Ernennung zum Spezialisten für Funktionsdiagnostik und -therapie der DGFDT. Auf der 50. Jahrestagung der DGFDT erhielt der den Tagungspreis für den besten Vortrag aus der Wissenschaft. Die Berufung zum Associate Professor in Dental Medicine an der Caucasus International University, Tbilisi, Georgien erfolgte im Jahr 2018. 2019 erhielt er den Preis für hervorragende Lehre des Fachbereichs Medizin der Philipps-Universität Marburg. Dr. Weber ist seit 2019 Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie.

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Seit mittlerweile Jahrzehnten wird ein engerer klinischer Schulterschluss von Medizin und Zahnmedizin gefordert, „ZahnMEDIZIN“ war und ist hier das Motto, das seinerzeit Prof. Georg Meyer, damaliger DGZMK-Präsident und aktuelles Mitglied im DGÄZ-Vorstand einforderte. Wenn wir heute über dieses Thema sprechen, denken wir an erster Stelle an die Zusammenhänge zwischen medizinischen Allgemeinerkrankungen und Erkrankungen der Mundhöhle, wie z.B. von Parodontopathien und Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauferkrankungen. Dies ist aber ein nur rein naturwissenschaftlich-orientierter Denkansatz. ZahnMEDIZIN kann aber auch etwas ganz anderes für unsere Patientinnen und Patienten bedeuten. Eine moderne Zahnmedizin schafft es nicht nur, das Kausystem wiederherzustellen oder medizinische Systemerkrankungen präventiv mit zu behandeln. Im Sinne eines wirklich ganzheitlich orientierten, auf den ganzen Menschen bezogenen Therapieansatzes kann ZahnMEDIZINische Therapie auch das allgemeine Wohlbefinden und die allgemeine Leistungsfähigkeit und damit die nicht-zahnbezogene Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten enorm steigern. Immer mehr setzt sich nämlich inzwischen die Erkenntnis durch, dass funktionelle Therapien des stomatognathen Systems auch Auswirkungen auf den ganzen Menschen haben und seine allgemeine, nicht zahn-bezogene Lebensqualität deutlich steigern können.

In diesem Sinne haben sich 5 zahnmedizinische Fachgesellschaften innerhalb der DGZMK zusammengefunden, um in einer Kooperation mit der Medizin, das Wohlbefinden von Patienten zu steigern:

Die DGÄZ - Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin hat seit ihrer Gründung vor 30 Jahren die Einheit und das wechselseitige Ineinandergreifen von ästhetischem und funktionellem Behandlungsergebnis proklamiert und damit auch der berechtigten Forderung der Patientinnen und Patienten Sorge getragen, nicht nur gesund sein, sondern auch gut aussehen zu wollen. Auch ästhetisch schöne und funktionell harmonische Zähne steigern das allgemeine Wohlbefinden beträchtlich. Die DGFDT - Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie hat sich ebenfalls frühzeitig mit einem solchen Thema beschäftigt, nämlich dass eine funktionelle Behandlung von Zähneknirschen durch eine adjustierte Aufbissschienentherapie vielen Menschen die Beschwerden lindern und hinsichtlich ihrer Lebensqualität helfen kann. Die DGAZ – Deutsche Gesellschaft für Altersmedizin hat uns in einem ganz anderen Gebiet gezeigt, dass auch medizinisch gesehen grenzwertige Behandlungskonzepte, wie die Versorgung eines zahnlosen Kiefers in der Seniorzahnmedizin mit nur einem dentalen Implantat doch seine absolute Berechtigung hat, stellt man die hierdurch erzielte deutliche Steigerung der Lebensqualität und des Wohlbefindens der Patienten in den Mittelpunkt.

In diesem Kontext machen auch zwei neue junge Teilgebiete der Zahnmedizin auf sich aufmerksam, die Zahnärztliche Schlafmedizin (ZSM) und die Sportzahnmedizin. Die DGZS - Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Schlafmedizin hat bereits vielen Menschen mit einer Unterkieferprotrusionsschienentherapie gegen Schlafapnoen und gegen Schnarchen geholfen, letzteres kann sogar deutlich und zusätzlich die nächtliche Lebensqualität des Lebenspartners verbessern. Und die DGSZM – Deutsche Gesellschaft für Sportzahnmedizin als jüngste DGZMK-Fachgesellschaft hat gezeigt, dass sich durch eine adäquate zahnmedizinische Funktionsbehandlung die sportliche Leistungsfähigkeit deutlich steigern lässt. Alle fünf Fachgesellschaften zeigen somit, wie eine zahnärztliche Therapie dem ganzen Körper und der Seele helfen kann.

Oft ist dabei aber den Patientinnen und Patienten gar nicht bewusst, dass die ZahnMEDIZIN hier ihre Beschwerden lindern bzw. ihnen helfen kann. Allen fünf Fachgesellschaften zeigen aber auch die notwendigerweise enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgebieten, wie der Allgemeinmedizin, der Inneren Medizin, der Geriatrie, der Sportmedizin und Orthopädie ebenso wie der Pulmologie und Schlafmedizin oder der MKG-Chirurgie.

Um dieses Thema innerhalb der Medizin und der Zahnmedizin, aber auch bei der Patientenschaft und damit über die Medien mehr publik zu machen, wollen nun diese 5 Fachgesellschaften ihre Kräfte bündeln und gemeinsam öffentlichkeitswirksam auftreten.

Am Mittwoch, 12.10.2022 ist vorgesehen, eine erste gemeinsame, zweistündige kostenfreie Online-Veranstaltung (Teaser) zu realisieren, bei der sich jede Fachgesellschaft in einem 20min-Slot gemeinsam mit ihrem Partner aus der Medizin kurz vorstellt und anhand von maximal 2 plakativen interdisziplinären  Fallstudien die Bedeutung für die Patientenschaft, auch aus ökonomischer Praxissicht kurz und vor allem sehr plakativ, darstellen soll. Die Veranstaltung soll anschließend als Teaser weiterhin online abrufbar sein.

Zielpublikum sind hier primär die Zahnärzteschaft und die öffentlichen Medien. Die Medien sollen sensibilisiert werden für diese Themen und die zahnmedizinischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen motiviert werden in die Gesellschaften einzutreten, an den entsprechenden APW-Weiterbildungscurricula der Gesellschaften und/oder an einer im Sommer 2023 stattfindenden modular gestalteten Präsenzveranstaltung mit Workshops, bei der dann auch die kooperierenden medizinischen Fachdisziplinen offiziell miteingebunden werden sollen, teilzunehmen.

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E-Mail: kongress@quintessenz.de
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