0,00 €
Zum Warenkorb
  • Quintessence Publishing Deutschland
Filter
1986 Aufrufe

Die Wirksamkeit des Präparats sowie die Befindlichkeit des Patienten werden beeinflusst

Wenn Medikamente weniger, mehr oder anders wirken: Die Ursache kann auch in der Ernährung liegen. Denn Medikamente treten häufig in Wechselwirkung mit Lebensmitteln, informiert die Barmer Ersatzkasse in einer Pressemeldung. Das Risiko des gleichzeitigen Konsums von Alkohol mit Schlaf- oder Beruhigungsmitteln und psychoaktiven Substanzen ist bekannt: „Sowohl Alkohol als auch einige Psychopharmaka machen müde und verlangsamen die Reaktionsfähigkeit. Werden beide gleichzeitig eingenommen, kann sich diese Wirkung verstärken. Ein Atem- oder Herzstillstand kann die Folge sein“, sagt Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer. Außerdem würden manche Arzneiwirkstoffe beim zeitgleichen Alkoholkonsum langsamer abgebaut, woraus eine Vergiftung resultieren könne. Da Beipackzettel nicht immer einfach zu verstehen seien, solle man bei allen Arzneimitteln im Zweifelsfall den Arzt oder Apotheker zu möglichen Wechselwirkungen ansprechen.

Auch Antibiotika wechselwirken

Antibiotika gingen häufig eine Wechselwirkung mit Kalzium in Milchprodukten wie Joghurt oder Quark ein, so Günther weiter. Dadurch könne der Körper die Wirkstoffe schlechter aufnehmen, und das Antibiotikum wirke weniger stark. „Manche Antibiotika vertragen sich auch nicht mit Kaffee, sondern verstärken dessen blutdruckerhöhenden Effekt zusätzlich, weil das Koffein schlechter abgebaut werden kann. Schlafprobleme oder Herzrasen können die Folge sein“, sagt Günther. Viele Medikamente würden außerdem durch Grapefruit beeinflusst. Da auch eine zeitversetzte Einnahme nicht vor Wechselwirkungen schütze, solle man auf diese exotische Frucht lieber ganz verzichten, während man Arzneimittel einnehme. Selbst Mineralwasser sei nicht immer unbedenklich in Kombination mit Arzneimitteln. Sei das Wasser mit Kalzium und Eisen angereichert, wirkten einige Arzneimittel weniger gut, weil die Wirkstoffe gebunden und nicht mehr frei verfügbar sind. Osteoporose-Medikamente oder auch Schilddrüsenpräparate sollten daher lieber mit Leitungswasser eingenommen werden, rät Günther.

Titelbild: Antonio Guillem/shutterstock.com
Quelle: Barmer Bunte Welt Nachrichten

Adblocker aktiv! Bitte nehmen Sie sich einen Moment ...

Unser System meldet, dass Sie eine aktive AdBlocker-Software verwenden, die verhindert dass alle Seiteninhalte geladen werden können.

Fair geht vor: Unsere Partner aus der Industrie tragen durch ihre Anzeigen einen maßgeblichen Teil zum Betreiben dieser Newsseite bei. Diese finden Sie in überschaubarer Anzahl auf der Startseite sowie den einzelnen Artikelseiten.

Bitte setzen Sie www.quintessence-publishing.com auf Ihre „AdBlocker Whitelist“ oder deaktivieren Ihre AdBlocker Software. Danke.

Weitere Nachrichten

  
29.09.2022

Flüchtlingslager Vial: Dental-EMT hilft und braucht Unterstützung

Ein Jahr mit dem Dental Emergency Team (Dental-EMT) unterwegs im Flüchtlingslager Vial auf der Insel Chios
19.09.2022

Zucker – die süße Verführung

Tipps der Stiftung Kindergesundheit zum klugen Umgang mit Süßigkeiten
14.09.2022

Tipps für ein gesundes Schulfrühstück

Raus aus der Zuckertüte, rein in die Brotdose? – Warum das keine gute Idee ist
05.09.2022

„Geist schafft Materie“

Wie aus einer Idee zahntechnische Labor- und Ausbildungsplätze in Sambia entstanden
26.08.2022

Mit Nasenspray und Mundspülung die Viruslast senken

DGKH Fachgesellschaft empfiehlt Prävention von Covid-19 durch viruzides Gurgeln und Sprühen
22.08.2022

Schultüte fotografieren und Mundhygiene-Kit gewinnen!

Fotoaktion des Vereins für Zahnhygiene e.V. zum Schulstart wirbt für Spiel und Spaß statt Süßem
16.08.2022

Großspende an das RKH-Klinikum Ludwigsburg für Mitarbeitergarten

Aera EDV-Programm GmbH dankt Klinikangestellten für ihre Arbeit in der Corona Pandemie
15.08.2022

Der 12. August ist Kinder-Überzuckerungstag

Aktion von Foodwatch macht auf hohen Zuckerkonsum von Kindern und mangelnde Reaktion aus Politik aufmerksam