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Europäische Zahnarztpraxen testen Removerfeilen und Obturationsmaterial

(c)Terelyuk/shutterstock.com

Die Praxistauglichkeit der laufenden Produktinnovationen steht bei Coltene an oberster Stelle. Neben der Entwicklung neuer Arbeitshilfen und Dentalmaterialien gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie Forschungsinstitutionen aus aller Welt spielen daher auch ausführliche Praxistests eine maßgebliche Rolle.

Praxistest für Revisionen und Obturationen

In einem breit angelegten Praxistest zum Handling bei endodontischen Revisionsbehandlungen nahmen in den vergangenen Monaten annähernd 600 Zahnarztpraxen aus ganz Europa teil. Zum Einsatz kamen dabei die speziellen Revisionsfeilen aus der Coltene-Unternehmensgruppe in Kombination mit dem keramischen Sealer GuttaFlow bioseal.

Die Revisionsfeilen der HyFlex oder MicroMega Feilensysteme in Kombination mit dem keramischen Sealer GuttaFlow bioseal wurden einem Praxistest unterzogen.
Die Revisionsfeilen der HyFlex oder MicroMega Feilensysteme in Kombination mit dem keramischen Sealer GuttaFlow bioseal wurden einem Praxistest unterzogen.
Bild: Coltene
Je nach persönlicher Präferenz konnten die Teilnehmer zwischen dem Remover für HyFlex oder MicroMega Feilensysteme wählen. Die Revisionsfeilen sind in der Größe 30/.07 und in den Längen 19 und 23 mm erhältlich. Im Handumdrehen entfernen sie insuffiziente Guttaperchafüllungen oder ähnliche, in die Jahre gekommene endodontische Versorgungen. Dank ihrer filigranen Form passen sie sich dem natürlichen Kanalverlauf an und lockern effizient das vorhandene Dentalmaterial ohne zusätzliche Lösungsmittel. Gleichzeitig schonen die Removerfeilen die umliegende Zahnhartsubstanz, ihre nicht schneidende Spitze bietet zusätzliche Sicherheit bei der Präparation.

Spürbarer Zeitgewinn

Dementsprechend gute Erfahrungen machten auch die Endo-Spezialisten und -Einsteiger im Praxistest. Die Umfrageergebnisse bestätigen den deutlichen Effizienzgewinn beim Umstieg von diversen Handfeilen sowie existierender Revisionssysteme auf die Revision mit einer einzigen Remover NiTi-Feile: 42 Prozent der Befragten beurteilen die Leistung beim Entfernen von Obturationsmaterial als „exzellent“, weitere 47 Prozent als „gut“. Darüber hinaus gaben mehr als die Hälfte der Teilnehmer eine spürbare Zeitersparnis im Vergleich zur bisherigen Vorgehensweise an. Dies ist umso bemerkenswerter, als dass zuvor Feilen unterschiedlichster Hersteller und Bewegungsarten angegeben wurden. Mehr als 85 Prozent gaben nach dem Test an, dass sie die Feile künftig weiternutzen werden.

Viele positive Eigenschaften fielen auf

Beim anschließenden Füllen und Versiegeln des Wurzelkanals mit dem keramischen Sealer GuttaFlow bioseal fiel die Wahl der favorisierten Eigenschaften unterschiedlich aus. Das Obturationsmaterial unterstützt unter anderem die Regeneration durch Erhöhung des pH-Werts im Wurzelkanal. Beim Kontakt mit körpereigenen Flüssigkeiten werden Hydroxylapatitkristalle gebildet. Diese wiederum sind natürliche Bestandteile des Knochen- und Zahngewebes und unterstützen so den Heilungsprozess. Als herausragende Eigenschaft des Obturationsmaterials nannte die Mehrheit der Befragten das einfache Handling (60 Prozent). Auch die schnelle Aushärtung in nur 12 bis 16 Minuten, die gute Röntgensichtbarkeit und die Fließfähigkeit wurden positiv bewertet. Mehr als 72 Prozent der Tester waren mit dem Gesamtergebnis der Behandlung sehr zufrieden bzw. zufrieden und 75 Prozent der Zahnärzte können sich vorstellen, GuttaFlow bioseal künftig weiter in ihrer Praxis zu verwenden.

Anwendungsfragen schnell beantwortet

Zur optimalen Integration der neu entwickelten Instrumente und Dentalmaterialien sowie weiteren Anwendungsfragen der Endodontie bietet Coltene laufend Fortbildungen, Praxisworkshops und Webinare an. Auf www.coltene.com oder einem der Social Media-Kanäle des Innovationsführers informieren sich interessierte Zahnärzte über die neuesten Trends und Ideen aus der Dentalwelt. So gelingt auch Endo-Einsteigern bereits nach kurzer Zeit eine souveräne und effiziente Aufbereitung.

Quelle: Coltene Zahnmedizin Endodontie

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