Anthogyr setzt in der Implantologie auf Premiumprodukte, die für viele erschwinglich sind

Begonnen hat alles 1943 mit mikromechanischen Teilen für Dentalinstrumente – heute ist das französische Unternehmen Anthogyr in aller Welt mit zahnärztlichen Instrumenten, CAD/CAM-Fertigung und Implantaten Partner für Zahnarztpraxen und zahntechnische Labore. In Frankreich lange bekannt und etabliert, startet das Unternehmen – seit 2019 Teil der Straumann Group – mit seinen Produkten und Dienstleistungen nun auch im Nachbarland Deutschland neu durch.

Aktuell stehen vor allem das Implantatsystem Axiom und die abgestimmten, vielfältigen Lösungen von Anthogyr CAD/CAM mit Simeda und Connect+ für die implantatgetragene Prothetik im Fokus. Angefangen hat die Geschichte von Anthogyr in der Implantologie aber mit Disk-Implantaten, die das auf Metallverarbeitung und Feinmechanik spezialisierte Unternehmen 1984 als Lohnfertigung für den französischen Implantologie-Pionier Dr. Gérard Scortecci.

Eigene Implantate seit 1997

Anthofit war das erste Implantatsystem, das Anthogyr 1997 vorstellte.
Anthofit war das erste Implantatsystem, das Anthogyr 1997 vorstellte.
Foto: Anthogyr
1996 begann das Unternehmen mit der Vermarktung eigener Implantate, 1997 präsentierte das Unternehmen dann sein erstes eigenes Implantatsystem unter dem Namen Anthofit. Das Unternehmen baute zudem eine eigene Forschung und Entwicklung in diesem Bereich auf. Der Einstieg in die Implantologie sei erfolgreich geglückt, heißt es in der Broschüre zum 70-jährigen Bestehen des Unternehmens. Der gute Name, den sich Anthogyr mit der Qualität seiner Produkte bei Zahnärzten und Zahntechnikern gemacht hatte, zahlte sich in der Akzeptanz der Implantate aus.

In der Folge richtete das Unternehmen ab 2006 sein Geschäft fokussiert auf die Implantologie aus und passte die Strukturen zum Beispiel im Bereich Fortbildung an die neuen Anforderungen der Kunden an. Am Firmenstandort in Sallanche in den französischen Alpen, ganz in der Nähe des Mont-Blanc-Massivs, entstand 2007 eine hoch moderne neue Produktionsanlage.

Zehn Jahre Axiom-Implantatsystem

2009 wurde dann das neue Axiom-Implantatsystem eingeführt. Seit der Einführung seines Axiom-Sortiments erzielte Anthogyr kontinuierliche Fortschritte auf dem Implantologiemarkt. Die Gründung von Tochtergesellschaften im Ausland, die Übernahme des CAD/CAM-Spezialisten Simeda im Jahr 2012 und die seit 2016 betriebene Partnerschaft mit Straumann waren effiziente Wachstumstreiber, zum Beispiel auch für den Einstieg in den chinesischen Markt. 2019 wurde Anthogyr dann ganz von der Straumann Group übernommen.

Im Jahr 2017 präsentierte Anthogyr mit dem Axiom Multi Level-Implantat, einer Erweiterung des Axiom-Systems, eine neue, zukunftsweisende Lösung für die implantatgetragene Prothetik. Das Implantat ist das Ergebnis von mehr als fünf Jahren Forschungsarbeit und Gegenstand mehrerer Patente. In dieser Lösung verbinden sich die Kompetenzen verschiedener Geschäftsbereiche der Gruppe. Sie verbindet die Implantologie mit der CAD/CAM-Fertigung individueller prothetischer Versorgungen und eröffnet den Zahnärzten neue Behandlungsoptionen. Wie vielfältig das Axiom-Implantatsystem einzusetzen ist und welche Möglichkeiten sich daraus in der prothetischen Versorgung durch die Kombination mit moderner CAD/CAM-Technologie erschließen, zeigen Veröffentlichungen und klinische Fälle, die auch auf der Homepage des Unternehmens heruntergeladen werden können.

Anthogyr verfolgt auch weiterhin seine Strategie als „Prime Mover in Implantology“, deren Ziel lautet: Premium-Produkte anbieten, die für möglichst viele erschwinglich sind. Interessierte Zahnärzte und Zahntechniker finden alle Informationen zum Angebot auch auf der deutschsprachigen Seite des Unternehmens.

Titelbild: Die moderne Produktion von Anthogyr in Sallanche in den französischen Alpen. (Ausschnitt, Foto: Anthogyr)
Quelle: Quintessence News Implantologie Implantatprothetik Wirtschaft

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