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Ausgangssituation
Angaben zum Patienten
Alter

42 Jahre

Geschlecht

weiblich

Raucher

nein

Anamnese

Unauffällige Allgemeinanamnese. Die Patientin befindet sich in regelmäßiger zahnärztlicher Behandlung.

 

Grund des Besuchs

Die Patientin klagt über wiederholte Zahn- bzw. Füllungsfrakturen in Regio 16.

Diagnose

Restaurationsversagen bei ausgedehnter Kompositrestauration in Regio 16.

Therapie

Teilkronenversorgung (Keramik)

Step 1

Zustand nach Entfernung der Füllung und Sekundärkaries

Die Zahnhartsubstanz stellte sich trotz teilweise starker Verfärbungen durchgehend sondenhart dar. Die Basis der verbliebenen Höckerstrukturen war < 2 mm stark. Aufgrund des weitgehenden Verlustes an Zahnhartsubstanz und wiederholten Füllungsfrakturen in der Vergangenheit wurde eine Höcker-überkuppelnde Versorgung mit einer Teilkrone aus Keramik angestrebt.

Step 2

Präparation nach initialer Aufbaufüllung

Für eine Keramikteilkrone wird für die Präparationsränder ein Oberflächenwinkel von 90° angestrebt.

Step 3

Präzisionsabformung

Die Abformung erfolgte mit einem zweiphasigen, einzeitigen Doppelmisch-Abformmaterial.

Step 4

Anprobe der angefertigten Teilkrone

Die Restauration wird auf einen schaukelfreien Sitz, Restaurationsränder und Approximalkontakte überprüft.

Step 5

Konditionierung der Restauration

Die Restauration wird für 20 Sekunden mit Flusssäure angeätzt, um eine mikro-retentive Oberfläche zu erhalten. Danach wird die Silikat-basierende Keramikrestauration für 60 Sekunden mit einem Silan behandelt.

Step 6

Konditionierung des Zahns

Der Zahn wird für 30/15 Sekunden (Schmelz/Dentin) angeätzt.

Step 7

Konditionierung des Zahns

Anschließend wird ein Adhäsivsystem für 30 Sekunden einmassiert.

Step 8

Befestigungskomposit

Das Befestigungsmaterial wird ebenmäßig auf die gesamte Klebefläche verteilt.

Step 9

Eingliederung

Die Restauration wird eingebracht und mit einem Kugelstopfer in Position gehalten.

Step 10

Entfernen der Überschüsse

Die Überschüsse werden an zugänglichen Stellen sanft mit einem Schwämmchen entfernt. Approximal wird Zahnseide verwendet. Das Befestigungskomposit wird initial gehärtet (Lichtleistung 1500 mW/cm2).

Step 11

Polymerisation

Anschließend wird zur Eliminierung der Sauerstoffinhibitionsschicht ein Glyceringel aufgetragen und die Klebefuge nochmals für mind. 20 Sekunden von jeder Seite gehärtet.

Step 12

Politur der Übergänge

Die Restaurationsränder werden anschließend mit feinen Polierscheiben (approximal auch Polierstreifen) auf Hochglanz gebracht.

Step 13

Überprüfen der Okklusion

Okklusion direkt nach Entfernung des Kofferdams.

Step 14

Ergebnis

Die Restauration fügt sich harmonisch in die Zahnreihe ein.

Hinweis

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