0,00 €
Zum Warenkorb
  • Quintessence Publishing Deutschland
Filter
4448 Aufrufe

ApoBank und ZA eG entwickeln „Zahnarztpraxis der Zukunft“ – Praxis und Dienstleistungen für den Schritt in die Selbstständigkeit

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (ApoBank) hat gemeinsam mit der Zahnärztlichen Abrechnungsgenossenschaft (ZA eG) die „Zahnpraxis der Zukunft GmbH“ (ZPdZ) gegründet, um ein neues Praxismodell zu entwickeln. Beide Unternehmen sind zu 50 Prozent an der Tochtergesellschaft beteiligt. Ziel ist es, innovative und moderne Standards der zahnmedizinischen Berufsausübung und der Praxisführung in der „Zahnpraxis der Zukunft“ aufzubauen. Diese soll im ersten Halbjahr 2019 im Düsseldorfer Stadtteil Lörick an den Start gehen, wie beide Unternehmen am 17. Dezember 2018 in einer Presemitteilung bekannt gaben.

Schlüsselfertige Praxis als Gesamtpaket zu pachten

Die ZPdZ soll junge Zahnmediziner bei dem Schritt in die Selbstständigkeit unterstützen. Dafür werden die Kompetenzen der beteiligten Partner gebündelt: das umfassende Serviceangebot der ZA im Bereich der Berufsausübung ergänzt durch das Know-how und die Erfahrung der apoBank rund um die Existenzgründung, heißt es. „Die ZPdZ mietet Räumlichkeiten an, stattet die Praxis mit modernster Einrichtung und innovativen Prozessen aus und verpachtet das Gesamtpaket schlüsselfertig an Zahnärzte. Diese werden hier in Form einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) selbstständig tätig sein. Gleichzeitig bietet die ZPdZ der BAG die Auslagerung unterschiedlichster Serviceleistungen an“, wird das gemeinsame Konzept beschrieben.

Unterstützung bei Verwaltung und Betriebswirtschaft

„Die ZPdZ unterstützt bei administrativen und betriebswirtschaftlichen Leistungen in Absprache mit den Zahnärzten, um diesen wichtige Freiräume für die Arbeit am Patienten zu schaffen“, sagt Daniel Zehnich, Leiter des Bereichs Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik bei der ApoBank und Geschäftsführer der ZPdZ. „Dieses Format ermöglicht es jungen Zahnärzten, die Arbeit in der Selbständigkeit auszuprobieren, Kenntnisse in neuer Praxisführung aufzubauen und in der Niederlassung erfolgreich tätig zu sein, ohne direkt die finanzielle Belastung eines Praxiskaufes auf sich zu nehmen. Denn unsere Studien zeigen, dass die jungen Zahnmediziner zunehmend Wert auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance und berufliche Flexibilität legen“.

„Zahnarztpraxis“ neu denken

„Die Förderung der freien Profession in inhabergeführten Praxisstrukturen ist uns ein wichtiges Anliegen“, ergänzt Dr. Andreas Janke, Vorstandsvorsitzender der ZA eG und Geschäftsführer der ZPdZ. „Deshalb müssen wir ‚Zahnarztpraxis‘ neu denken, die Prozesse der Berufsausübung hinterfragen, digital, effizient und unbürokratisch gestalten und in Formaten anbieten, die den jungen Kollegen den Weg in ihre Selbständigkeit erleichtern. In der ZPdZ entwickeln wir diese Strukturen, die die Berufsausübung in eigener Praxis wieder attraktiv werden lässt.“

Digitale Praxis – Innovationen zum Anfassen

Die Zahnpraxis der Zukunft wird mit digitalen Kommunikations-, Verwaltungs- und Behandlungslösungen ausgestattet. Diese zukunftsweisende Umgebung, die durch die ZPdZ zur Verfügung gestellt wird, soll nicht nur den dort tätigen Zahnärzten, sondern auch allen interessierten Zahnmedizinern zugänglich gemacht werden. Geplant sind Hospitationen von Zahnärzten und Praxispersonal sowie Seminare, Vorträge, Führungen und Workshops zu Themen wie Existenzgründung, Prozessmanagement und Digitalisierung in den Praxisräumlichkeiten.

Praxis von morgen zum Testen

"Wir wollen die Praxis von morgen erlernbar machen. In der Zahnpraxis der Zukunft sollen laufend digitale Lösungen getestet und in den Praxisbetrieb implementiert werden, aber auch neue Ideen entstehen“, sind sich Zehnich und Janke einig. „Wir möchten hier jungen Startups und Unternehmern ein Forum bieten, ihre innovativen Lösungen im realen Praxisalltag gemeinsam mit Zahnärzten und Patienten verproben und weiter entwickeln zu können.“

Titelbild: Symbolbild moderne Praxis, FXQuadro/Shutterstock.com
Quelle: ApoBank Praxisführung Politik Wirtschaft

Adblocker aktiv! Bitte nehmen Sie sich einen Moment ...

Unser System meldet, dass Sie eine aktive AdBlocker-Software verwenden, die verhindert dass alle Seiteninhalte geladen werden können.

Fair geht vor: Unsere Partner aus der Industrie tragen durch ihre Anzeigen einen maßgeblichen Teil zum Betreiben dieser Newsseite bei. Diese finden Sie in überschaubarer Anzahl auf der Startseite sowie den einzelnen Artikelseiten.

Bitte setzen Sie www.quintessence-publishing.com auf Ihre „AdBlocker Whitelist“ oder deaktivieren Ihre AdBlocker Software. Danke.

Weitere Nachrichten

  
12. Apr. 2024

„Ich möchte Kindern und Jugendlichen, die zu uns kommen, die Anspannung nehmen“

Dr. Astrid Nebgen gestaltete ihre kieferorthopädische Praxis nach eigenen Vorstellungen und nach den Bedürfnissen ihrer Patienten
28. März 2024

Mehr Effizienz und besseres Patientenerlebnis

Kieferorthopäde Dr. Peter Schicker: „Ich habe DentalMonitoring mit großem Erfolg in den Praxisworkflow integriert“
26. März 2024

Zwei Vollstipendien für den Bachelor-Studiengang Dental Hygienist ausgelobt

SRH Hochschule für Gesundheit, Minilu und Omnident – Studiengang am 24. April 2024 online kennenlernen
26. März 2024

ZÄK Nordrhein passt Vergütungsempfehlung für ZFA an

Im Durchschnitt steigt die Empfehlung um rund 5 Prozent und variiert nach Berufserfahrung und Qualifikation
22. März 2024

Probearbeiten leicht gemacht

Dentale Job-Plattform MedMagnet führt Funktion zur Buchung von Hospitationen ein
20. März 2024

Strategische Zusammenarbeit von Planmeca und Bego für 3-D-Druck

Zahnrestaurationen können mit Planmeca Creo C5 gedruckt werden – für Behandlung und Versorgung an einem Tag
19. März 2024

Pflegekräfte gehen vielfach krank zur Arbeit

Barmer-Studie – „Präsentismus-Verhalten“ steht meist im Zusammenhang mit Stress, mangelhafter Unternehmenskultur und Arbeitszufriedenheit
18. März 2024

ZFA (k)ein Traumberuf?

Auszubildende in der Zahnarztpraxis – „Verzichten Sie auf einen Information-Overload in den ersten Tagen“