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Erstes Cerec-Curriculum für Zahnärztinnen verschafft Wissen für die digitale Praxis weit über Chairside-Prothetik hinaus

(c)Schmidt/Apollonia Wissen

Wie bringe ich digitale Anwendungen wirklich nutzbringend für meine Patienten und mich in die Praxis? Diese Frage beschäftigt viele Zahnärztinnen. Sie wollen die Vorteile und Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, haben aber keine Zeit – oder auch keine Lust –, lange zu experimentieren. Die Technik soll sie unterstützen, nicht sie die Technik. Hier setzt ein neues, gezielt auf Zahnärztinnen ausgerichtetes Cerec-Curriculum an.

Grafik: Quintessence Publishing
In sieben Modulen bereiten die Initiatorinnen Dr. Gertrud Fabel und Dr. Ariane Schmidt den Einsatz des Cerec-Systems als zentraler digitaler Anwendung in der Praxis für viele Fachgebiete auf. „Im deutschsprachigen Raum gibt es noch keine Kursreihe mit diesem Umfang und dieser Struktur. Neben den ‚klassischen‘ Cerec-Themen des Zahnersatzes möchten wir auch den wenig beachteten Leistungsumfang der Software beleuchten in Kombination mit Sicat-Applikationen – Function, Air, Endo –, Kieferorthopädie (Aligner) und Connect, also der Zusammenarbeit mit externen Laboren“, so die beiden Leiterinnen zum Konzept des Curriculums.
 

Kombination von Online- und Präsenzteilen

Die Kursreihe ist als aufeinander aufbauende Serie komponiert und kombiniert in den sieben Modulen eine am Mittwoch online angebotene Theorie-Session mit einem Präsenz-Teil am Freitag/Samstag. So lassen sich die Vorzüge eines Online-Webinars bestmöglich mit dem praktischen Teil mit Anwendungen und dem persönlichen Austausch verbinden, sind Fabel und Schmidt nach ihren Erfahrungen aus vielen Präsenz- und Online-Fortbildungen überzeugt.

Beide sind erfahrene Anwenderinnen und Trainerinnen für das Cerec-System mit umfangreichen Erfahrungen aus eigener Praxis. Dabei haben sie sowohl koedukative Kursangebote als auch Kurse nur für Frauen betreut. Nach ihren Erfahrungen sind viele Fortbildungen zu digitalen Anwendungen eher von den männlichen Kollegen und ihren Themen bestimmt. Zahnärztinnen hätten dagegen oft andere Fragen und Ziele im Umgang mit Cerec und Co.
 

Die ganze Bandbreite des digitalen Systems nutzen

Das Cerec-System kann mehr als Prothetik.
Das Cerec-System kann mehr als Prothetik.
Quelle: Fabel
Dem wollen sie nun mit dem speziell für Zahnärztinnen ausgelegten Curriculum gerecht werden. Wichtig ist ihnen dabei, dass es um die ganze Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten eines digitalen Systems wie Cerec in der Praxis geht, nicht nur um Chairside-Zahnersatz. Das Curriculum vermittelt den Teilnehmerinnen Grundlagen für das erfolgreiche Etablieren der digitalen Technologien in der eigenen Praxis, unterfüttert mit vielen praktischen Teilen und den langjährigen Erfahrungen der beiden Referentinnen.

Ein Teil dieser Fortbildung wird die Materialkunde sein, denn das Wissen um den richtigen Werkstoff ist essenziell. Dieses Thema ist nicht explizit einem Modul zugeordnet, sondern verbirgt sich in jedem. Ebenso beleuchtet werden die Abrechnung und Integration der Themen in den Praxisalltag. „Das Curriculum richtet sich an Kolleginnen, ob Anfänger oder Fortgeschrittene, die mit uns die Begeisterung für neue Technologien teilen und sich bei uns anstecken lassen wollen“, so Fabel und Schmidt.
 

Start Mitte Dezember 2021

Start des Curriculums ist Mitte Dezember 2021 mit dem Kick-off-Modul 1 – mit einem zweistündigen Theorieteil als Webinar am 15. Dezember und einem achtstündigen Präsenzteil am Freitag, 17. Dezember. Das zweite Kick-off-Modul folgt direkt mit einen Präsenzteil am 18. Dezember und dem Webinar-Teil am 22. Dezember. Dann geht es mit Modul 3 am 12. Januar 2022 weiter. Als Seminarort für die Präsenzteile ist Berlin gewählt worden. Veranstaltungsort ist die Digital Dental Academy (DDA). Das Curriculum wird von Dentsply Sirona und den Leading Ladies in Dentistry (LLD) als Kooperationspartner unterstützt.

Weitere Informationen und Anmeldung hier.

 

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