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DGR²Z Fördergelder aus dem DGR²Z-Kulzer-Start und dem DGR²Z-GC-Grant fließen in vier Projekte zu zahnärztlichen Restaurationen

„Mit unseren beiden attraktiven Förderlinien ist es möglich, innovative Forschungsvorhaben direkt zu fördern. Eingereichte Anträge werden grundsätzlich von zwei unabhängigen Gutachtern beurteilt, was den hohen wissenschaftlichen Anspruch dieser Förderung unterstreicht“, führt Prof. Dr. Wolfgang Buchalla, Präsident der DGR²Z, zu Beginn der feierlichen Vergabe der Fördergelder aus. Diese erfolgte in diesem Jahr aufgrund der COVID-19-Pandemie virtuell im Rahmen der Online-Präsentationen von Kurzvorträgen des 5. DGZ-Tages der Wissenschaft/Universitäten und der 4. Gemeinschaftstagung des DGZ-Verbundes vom 26. bis 28. November 2020.

Neues bei Dentalmaterialien

Der mit 10.000 Euro ausgestattete DGR²Z-Kulzer-Start richtet sich an nicht-promovierte Mitarbeiter der Universitäten und Studierende mit Promotionsabsichten. Zu letztgenannter Gruppe zählt Lisa Greinsberger, Studentin an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie am Klinikum der Universität München. Ihre Studie mit dem Titel „Biokompatibilitäts- sowie Plaqueakkumulationsprüfung neuartiger bioaktiver Füllungswerkstoffe““ wird mit 7.000 Euro gefördert. Eine weitere Förderung geht an Clemens Lechte von der Poliklinik für Präventive Zahnmedizin, Parodontologie und Kariologie der Universitätsmedizin Göttingen. Für seine Studie mit dem Titel „Klinische Performance von CAD/CAM-gefertigten Keramik-Teilrestaurationen – ein Vergleich zwischen Studierenden und Zahnärzten“ darf er sich über Mittel aus dem Wissenschaftsfonds in Höhe von 3.000 Euro freuen. Ermöglicht wird die Forschungsförderung durch die Unterstützung von Kulzer GmbH, deren Vertreterin, Dr. Janine Schweppe, das besondere Anliegen der Förderung von Wissenschaft durch Kulzer hervorhebt: „Die Entwicklung von Dentalmaterialien wäre bei Kulzer nicht möglich, wenn es nicht immer wieder neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Erkrankungen, Diagnostik, Behandlungsstrategien und Materialien gäbe“.

Post-Doc-Förderung

An Wissenschaftler der Post-Doc-Phase richtet sich der DGR²Z-GC-Grant. Das Volumen von insgesamt 25.000 Euro fließt in diesem Jahr in die Förderung von zwei Arbeiten. Mit 18.000 Euro wird eine Studie aus der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikum Würzburg gefördert. Dr. Sebastian Soliman forscht hier zur „Repairability of indirect malleable composite and CAD/CAM materials“. Mit Fragen zur Verbesserung des Dentinhaftverbund beschäftigt sich Dr. Samira Niemeyer aus der Klinik für Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnheilkunde der Universität Bern (CH). Sie erhält für ihre Studie „Development of a new modified phosphoric acid with polyphenol-rich plant extracts: assessment of bond strength to non-eroded and eroded dentine and characterization of the dentine etch pattern and collagen layer“ eine Förderung in Höhe von 7.000 Euro. Das Unternehmen GC betrachtet die Ausstattung des Forschungsfonds als Investition in die Zukunft. „Es ist uns zentrales Anliegen, wissenschaftlichen Nachwuchs zu unterstützen, um gemeinsam eine erfolgreiche dentale Zukunft zu gestalten“, unterstreicht Christian Kasperek von CC Germany GmbH das Engagement der Firma.

„Wir danken den beiden Unternehmen Kulzer GmbH und GC GmbH für die angenehme und herzliche Zusammenarbeit und für die großzügige Unterstützung. Auch im nächsten Jahr stehen wieder Mittel in Höhe von 35.000 Euro aus den beiden Forschungsfonds zur Verfügung“, erklärt Buchalla zum Abschluss der Vergaben. Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie die Termine zur Ausschreibung für 2021 finden sich auf der Homepage der DGR²Z unter www.dgr2z.de.

Quelle: DGR²Z Restaurative Zahnheilkunde Fortbildung aktuell Zahnmedizin

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