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Cention Forte von Ivoclar Vivadent gehört zur neuen Materialklasse der Alkasite – bioaktive Ionenfreisetzung

(c)Ivoclar Vivadent

Ein neues Füllungsmaterial, eine neue Materialklasse und auch eine neue Alternative zu Amalgam – das präsentiert Ivoclar Vivadent mit Cention® Forte. Das bioaktive Pulver-Flüssigkeits-Füllungsmaterial sei eine völlig neue Alternative zu bisherigen Amalgam-Füllungen und überzeuge mit Langlebigkeit, hoher Biegefestigkeit, natürlicher Ästhetik und bioaktiver Ionenfreisetzung, heißt es in der Produktinformation.

Ivoclar Vivadent stelle mit Cention Forte und Cention Primer ein quecksilberfreies zahnmedizinisches System für die Füllungstherapie vor. Das neue bioaktive Basis-Füllungsmaterial Cention Forte sei der klassischen Amalgam-Anwendung in nahezu allen Bereichen überlegen und eigne sich optimal für permanente Restaurationen der Klassen I und II.

Neue Materialklasse Alkasite

Das neue Material ist ein alkalisches Füllungsmaterial und gehört, so Ivoclar Vivadent auf Nachfrage, zur neuen Materialklasse der Alkasite. Diese zählen, wie auch Ormocere oder Kompomere, zu der übergeordneten Produktklasse der Komposite. „Alkasite unterscheiden sich jedoch dadurch, dass sie in der Lage sind, Hydroxid-, Kalzium und Fluoridionen freizusetzen. Kommt es während des Kariesprozesses zu einer Absenkung des pH-Wertes, so kann Cention Forte durch die Freisetzung von Hydroxidionen den pH-Wert wieder ausgleichen. Das Bakterienwachstum in Umgebung der Restauration kann somit gehemmt werden“, so die Auskunft des Unternehmens. Der zugehörige Primer ist dementsprechend ein Alkasit-Primer

Höhere Festigkeiten als Glasiomere

Eine hohe Biegefestigkeit ist ein wichtiger Faktor für langlebige Füllungen. Cention Forte unterscheidet sich hier laut Produktinformation deutlich von bestehenden Glasionomer-Lösungen am Markt und liefere mit Festigkeiten von mehr als 100 Megapascal (MPa) hervorragende Werte für eine sehr gute Biegefestigkeit im kaulasttragenden Seitenzahnbereich. Optisch füge sich Cention Forte in die umliegende natürliche Zahnstruktur ein: Es ist zahnfarben und besitzt eine hohe Lichtdurchlässigkeit von etwa 11 Prozent.

Bioaktive Ionenfreisetzung bei Bedarf

Cention Forte beuge aktiv der Demineralisierung vor und unterstütze die Remineralisierung, so das Unternehmen: „Dafür besitzt das clevere Füllungsmaterial eine ausgeklügelte Ionenfreisetzung. Kommt es durch Bakterienbesiedlung zu einer Absenkung des pH-Werts, so kann Cention Forte bei Bedarf durch die Freisetzung von Hydroxidionen den pH-Wert wieder ausgleichen und beugt so einer Demineralisierung des Zahns vor. Gleichzeitig können von Cention Forte freigesetzte Fluorid- und Kalzium-Ionen die Remineralisierung unterstützen und so Sekundärkaries vorbeugen“.

Optimal abgestimmtes System

Mit Cention Forte und Cention Primer bietet Ivoclar Vivadent ein optimal aufeinander abgestimmtes System für die Basis-Füllungstherapie an. Der Zwei-Komponenten-Primer „Cention Primer“ ist ein Alkasit-Primer und wurde speziell für den Einsatz mit Cention Forte entwickelt. Der selbstätzende und selbsthärtende Primer bilde damit die perfekte Grundlage für die weitere Behandlung. „Beide Produkte zusammen ermöglichen eine minimal-invasive Behandlung und können schnell und wirtschaftlich angewendet werden“, so das Unternehmen.

Cention® ist eingetragenes Warenzeichen der Ivoclar Vivadent AG.

Quelle: Ivoclar Vivadent AG Restaurative Zahnheilkunde Zahnmedizin Team Praxis

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