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Oral B: Warum der regelmäßige Bürstenwechsel fast genauso wichtig ist wie das Zähneputzen

Für die häusliche Prophylaxe sollten die Zähne zweimal täglich für zwei Minuten mit einer altersgerecht dosierten Fluoridzahnpasta geputzt werden – so lauten die Empfehlungen der Zahnärzteschaft. Darüber hinaus zeigen Untersuchungen, dass die Verwendung elektrischer Bürsten mit oszillierend-rotierendem Bürstenkopf bis zu 100 Prozent mehr Plaque entfernen als manuelle Handzahnbüsten [1]. Außerdem stehen Zahnseide, Mundspülung und Interdentalbürsten bei den Experten hoch im Kurs, da sie bei der Reinigung der Interdentalräume perfekt unterstützen können. Dass aber auch der regelmäßige Wechsel des Bürstenkopfs zu einer guten Mundhygiene gehört, wird häufig nur in einem Nebensatz erwähnt. Experten empfehlen, die Aufsteckbürste beziehungsweise die Handzahnbürste in einem Rhythmus von mindestens drei Monaten auszutauschen.

Reinigungsleistung vermindert sich

Im Lauf der Zeit werden die Borsten der Zahnbürste durch das Putzen und dem währenddessen ausgeübten Druck weicher und biegen sich nach außen. Folge ist eine mangelhafte Reinigung, da Plaque und Zahnbelag schlechter entfernt werden und kritische Stellen, wie Zahnzwischenräume oder Zahnfleischrand, nicht mehr gereinigt werden. Kommt es zu einer Abnahme der Reinigungsleistung, können durch die schlechtere Plaque-Entfernung Zahnfleischbluten, Entzündungen der Gingiva bis hin zu Parodontitis begünstigt werden.

Ein weiterer Aspekt ist die Ansammlung von Keimen auf den Borsten. Besonders nach bakteriellen Infektionen sollte der Bürstenkopf gewechselt werden, um eine Neuansteckung zu verhindern. Zur möglichst guten Vorbeugung von Keimbildung sollte die Aufsteckbürste nach jeder Verwendung unter laufendem Wasser gründlich gereinigt, anschließend getrocknet und danach aufrecht platziert werden. So können die Borsten bestmöglich trocknen.

Aktuelle Studien belegen, dass 70 Prozent der Nutzer elektrischer Bürsten die Aufsteckbürste erst dann wechseln, wenn die Borsten offensichtlich abgenutzt sind [2]. Problematisch ist, dass im Stadium dieser Abnutzung – also, wenn diese schon an den Borsten deutlich sichtbar ist – die Reinigungsleistung der Aufsteckbürste schon stark abgenommen hat. Bereits nach drei Monaten verlieren die Bürsten deutlich an Reinigungsleistung. Ein Ausgleich dieses Verlusts, beispielsweise durch längeres Putzen, ist nicht möglich. Nichtsdestotrotz kann auch das zahnmedizinische Fachpersonal an dieser Stelle einen entscheidenden Beitrag leisten. Durch kontinuierliche Aufklärung über die Notwendigkeit eines Wechsels der Aufsteckbürste werden die Patienten dahingehend sensibilisiert und motiviert. Auch die richtigen Produkte können ausschlaggebend sein und den Patienten in seiner gesundheitsfördernden Verhaltensweise bestärken.

Moderne Technologien erinnern an Bürstenkopf-Wechsel

Bei Nutzern der Oral-B-Zahnbürsten wird der Patient auf unterschiedliche Weise darauf hingewiesen, dass die Aufsteckbürste ausgetauscht werden muss. Sämtliche Oral-B Smart- und Genius-Modelle der oszillierend-rotierenden elektrischen Zahnbürsten erinnern in der Oral-B App an einen regelmäßigen Bürstenkopfwechsel. Die Aufsteckbürsten von Oral-B mit CleanMaximiser-Technologie signalisieren anhand der Borstenfarbe, wann der richtige Zeitpunkt ist die Aufsteckbürste zu wechseln, indem sie die Farbe plakativ von grün auf gelb ändern. Die innovative Oral-B iO erinnert an den regelmäßigen Bürstenkopfwechsel sogar direkt über das im Handstück integrierte Display.

Einem aktuellen Bericht der Economist Intelligence Unit zufolge ist die optimale Parodontitis-Vorsorge – und hier zählt der regelmäßige Bürstenkopfwechsel dazu – nicht nur aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll, sondern hat auch einen wirtschaftlichen Nutzen. Die modellhafte Messung von Auswirkungen durch Prävention und Behandlung führte zu beeindruckenden Ergebnissen: Einerseits steigt durch regelmäßige Prophylaxe die Anzahl gesunder Lebensjahre (HLYs = Healthy Life Years). Andererseits bedeutet sie eine Ersparnis von mehreren Milliarden Euro. Allein in Deutschland könnten durch die genannten Prophylaxemaßnahmen laut der Untersuchung jährlich bis zu 10 Milliarden Euro gespart werden [3].

Wichtigste Schnittstelle und Beratungsinstanz ist das zahnmedizinische Fachpersonal. Es klärt die Patienten über die diversen Probleme auf, kann die richtigen Produkte für eine optimale Reinigungsleistung empfehlen und damit unterstützen, die häusliche Prophylaxe möglichst effektiv zu gestalten.

Literatur:
[1] Pitchika V, Pink C, Völzke H, Welk A, Kocher T, Holtfreter B. Long-term impact of powered toothbrush on oral health: 11-year cohort study. J Clin Periodontol. 2019. doi: 10.1111/jcpe.13126.
[2] Oral-B Langzeitstudie
[3] Die Economist Intelligence Unit 2021 Time to take gum disease seriously: The societal and economic impact of periodontitis. London, The Economist Intelligence Unit

Reference: Team Prävention und Prophylaxe Patientenkommunikation

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