679 Aufrufe

Experten des Handels können als starker Partner an der Seite Sicherheit geben

(c)NWD

Eine eigene Praxis ist der Traum und das Ziel vieler Zahnärztinnen und Zahnärzte. Um genau zu sein, wagten laut Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) 1.376 Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner in Deutschland im Jahr 2019 den Schritt in die Selbstständigkeit – 13 Prozent mehr als im Vorjahr.

Von der ersten Idee bis zur Eröffnung stehen eine ganze Reihe Entscheidungen an: Wie soll meine Praxis sein? Wo soll meine Praxis sein? Übernehmen oder neu gründen? Allein oder als Praxisgemeinschaft? Da kann es von Vorteil sein, wenn man das Projekt Gründung von Anfang an richtig und mit einem Partner an der Seite angeht, der stets den Überblick behält.

Projektplan gibt Orientierung

Werner Weishaupt, Leiter Existenzgründung bei NWD
Werner Weishaupt, Leiter Existenzgründung bei NWD
Foto: NWD
Was kommt auf mich zu? Welche Schritte sind nötig, um den Traum der eigenen Praxis zu verwirklichen? Das sind Fragen, die beim Weg in die Selbstständigkeit früher oder später aufkommen. „Ein strukturierter Projektplan ist die Basis für eine erfolgreiche Existenzgründung“, erklärt Werner Weishaupt, Leiter Existenzgründung beim Handels- und Dienstleistungsunternehmen NWD. „Gemeinsam planen wir alle Schritte von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Eröffnung. So haben wir alle wichtigen Themen immer im Blick und wissen genau, was als Nächstes folgt.“

Bild der zukünftigen Traumpraxis schärfen

Im ersten Schritt unterstützen die Expertinnen und Experten von NWD bei der Entwicklung des Praxiskonzepts: Was ist mir wichtig? Wie sieht meine Vision aus? Welche Ausrichtung soll meine Praxis haben? „Wichtig ist dabei, seine eigenen Stärken zu kennen“, so Holger Kuhr, Vertriebsleiter und ausgewiesener Experte für Existenzgründung bei NWD.

Eine Vision der eigenen Praxis zu entwickeln ist ein Prozess. „Solch weitreichenden Entscheidungen, wie und wo man in Zukunft arbeiten möchte, trifft man nicht von heute auf morgen. Wir stehen jungen Zahnmedizinerinnen und Zahnmedizinern bei der Konkretisierung ihrer zukünftigen Wunschpraxis zur Seite“, bekräftigt Weishaupt.

 

 

Übernahme oder Neugründung?

Immer wieder ein Thema ist dabei die Frage Übernahme oder Neugründung. „Zeitlich gesehen macht es übrigens keinen Unterschied, ob ich eine bestehende Praxis übernehme oder komplett neu gründe“, so Weishaupt weiter. „Finanziell erscheint eine Übernahme heute oft günstiger – zu bedenken sind aber auch die nötigen Re-Investitionen nach einigen Jahren. Vorteil einer Praxisübernahme ist natürlich, dass man einen Patientenstamm übernimmt. Allerdings ist es auch so, dass in sehr vielen Fällen Kompromisse eingegangen werden, etwa die Räumlichkeiten nicht zu 100 Prozent passen. Und genau das spricht für eine Neugründung: Hier kann ich mich frei entfalten und meine Praxis, meine Arbeitsweise und meine Patientenbetreuung nach meinen Vorstellungen gestalten.“

Kompetente Partner an der Seite

Auf dem Weg in die Selbstständigkeit gilt es, viele Faktoren zu bedenken. Wie finde ich für jedes Thema, etwa die Finanzierung oder nötige Versicherungen, den richtigen Partner? Bei NWD arbeite man mit einem Netzwerk von Partnern mit Expertenwissen zusammen und biete Kundinnen und Kunden so maßgeschneiderte Lösungen für die Gründung einer eigenen Praxis an, heißt es.

Holger Kuhr, Vertriebsleiter bei NWD
Holger Kuhr, Vertriebsleiter bei NWD
Foto: NWD
„Wir bei NWD verstehen etwas von Regionalität und kennen Experten vor Ort. Wir stehen für eine persönliche Beziehung mit direkten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern und unterstützen Gründerinnen und Gründer mit Standortanalysen, Praxisbewertungen, erstellen Projektpläne, Investitionsplanungen und Praxispläne. Dabei gehen wir innerhalb unseres Gründungskonzeptes gemeinsam Schritt für Schritt den Weg bis zur eigenen Praxis“, beschreibt Holger Kuhr das Konzept von NWD.

Die eigene Praxis soll sich rechnen

Fachlich haben sich Zahnärztinnen und Zahnärzten in der Regel bestens vorbereitet – doch eine eigene Praxis zu führen bedeutet noch viel mehr, als die fachliche Qualifikation in den Praxisalltag einzubringen. Um eine Praxis erfolgreich zu führen, ist es notwendig, sich auch mit allen Aspekten der betriebswirtschaftlichen Praxisführung intensiv auseinanderzusetzen.

Wird die Kompetenz in der Unternehmensführung geschärft und anschließend angewendet, ist der für den wirtschaftlichen Erfolg bereitet. Daher erarbeiten die Praxisgründer gemeinsam mit den Experten einen Businessplan. Bei der Umsatzplanung werden unterschiedliche Szenarien vorbereitet, um auf alle Eventualitäten gefasst zu sein – vom Worst bis zum Best Case. „Außerdem kalkulieren wir natürlich Kosten für Personal, Fixkosten für Miete, Versicherungen und Werbekosten sowie variable Kosten für Strom, Gas oder Wasser. Diese stellen wir dann den Umsatzplänen gegenüber. Anhand dieser Rentabilitätsplanung berechnen wir, wann voraussichtlich die Gewinnschwelle überschritten wird. Das gibt Sicherheit“, schildert Werner Weishaupt.

Nachfolger werden gesucht

Der demografische Wandel zeigt sich auch im Gesundheitsmarkt: 2019 lag das Durchschnittsalter der zahnärztlich tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzte in Deutschland laut Bundeszahnärztekammer bei 48,7 Jahren. 21 Prozent der Zahnärzte hierzulande sind bereits älter als 60 Jahre. Das heißt, in den kommenden Jahren sucht mehr als jeder fünfte Zahnarzt, jede fünfte Zahnärztin einen Praxisnachfolger oder eine -nachfolgerin.

Die Zahlen zeigen: Die Chancen für Existenzgründer*innen in der heutigen Zeit sind groß. „Wir als NWD erleben das intensiv mit: In der Woche vor der Eröffnung können viele Gründerinnen und Gründer vor Nervosität kaum schlafen, zwei Wochen nach der Eröffnung können sie dann vor Glück nicht mehr schlafen – denn es läuft“, freut sich Holger Kuhr über zahlreiche gelungene Beispiele erfolgreicher Existenzgründungen.

 

Quelle: NWD med.dent.magazin Praxisführung Praxis

Adblocker aktiv! Bitte nehmen Sie sich einen Moment ...

Unser System meldet, dass Sie eine aktive AdBlocker-Software verwenden, die verhindert dass alle Seiteninhalte geladen werden können.

Fair geht vor: Unsere Partner aus der Industrie tragen durch ihre Anzeigen einen maßgeblichen Teil zum Betreiben dieser Newsseite bei. Diese finden Sie in überschaubarer Anzahl auf der Startseite sowie den einzelnen Artikelseiten.

Bitte setzen Sie www.quintessence-publishing.com auf Ihre „AdBlocker Whitelist“ oder deaktivieren Ihre AdBlocker Software. Danke.

Weitere Nachrichten

  
02.08.2021

Das Verbandsdilemma, oder: Warum frischer Wind so schwierig ist

Neuer BZÄK-Vorstand stellt Weichen für Lobbyarbeit in komplexen Zeiten – die Kolumne von Dr. Uwe Axel Richter
23.07.2021

Interessante Fälle in der Implantologie gesucht

„Bego Clinical Case Award“ läuft in der 4. Runde – Einsendeschluss 31. März 2022
22.07.2021

DZOI: Wieder Abschlussgespräche Curriculum Implantologie

Modul 3 auf dem Weg zum Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie – neues Curriculum startet im Oktober
20.07.2021

Zahnmedizin studieren – länderübergreifend ähnliche Motive

Dissertation am Universitätsklinikum Ulm zur Motivation für ein Zahnmedizin-Studium wird mit Hirschfeld-Tiburtius-Preis 2020 ausgezeichnet
19.07.2021

300, 600, 1.200 – oder doch 1.900 Krankenhäuser?

Hinter der Diskussion um die Zahl der Krankenhäuser steht eine Grundfrage nach der Zukunft der gesamten medizinischen Versorgung – die Kolumne von Dr. Uwe Axel Richter
15.07.2021

Erfolgreiche Ehemalige sind das beste Aushängeschild für das Studium

20 Jahre Studiengang Dentaltechnologie an der Hochschule Osnabrück – Absolventen in vielen Bereichen der Dentalwelt tätig
14.07.2021

„Erst grübeln, dann dübeln“

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit – DGI beteiligte sich beim Dental Summer mit einem „Startup in die Implantologie“
14.07.2021

Aktuelle und klinisch höchst relevante Übersicht für die Zahnmedizin

Dr. David Donnermeyer zum Einsatz von Antibiotika und zum neuen Buch „Antibiotika in der Zahnmedizin“