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Willkommen zur DG PARO-Frühjahrstagung 2024!

Ein interessantes Programm zu interdisziplinären Therapiekonzepten rund um den Themenkomplex Parodontologie und Kieferorthopädie erwartet Sie und Ihr Team! Genaue Details finden Sie unter PROGRAMM.

Am Freitag, 23. Februar 2024, möchten wir Sie in das Restaurant „Hackescher Hof“ einladen und den Kongresstag „ausklingen“ lassen. Lassen Sie sich überraschen!

Wir freuen uns auf Sie!

Scientific committee
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Prof. Dr. Henrik Dommisch

Berlin, Germany
Scientific committee
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Prof. Dr. Dr. Peter Proff

Regensburg, Germany
23. Feb 2024
12:3012:40
Eröffnung Grußwort und Einführung Prof. Dr. Henrik Dommisch, Prof. Dr. Dr. Peter Proff
12:3513:15
Kieferorthopädische Therapie bei pathologischer Zahnwanderung Prof. Dr. Philipp Meyer-Marcotty
Ausgeprägte pathologische Zahnwanderungen finden sich meist als Folge des Verlustes der knöchernen Unterstützung durch Abbau des parodontalen Gewebes. So sind bei mehr als 50% der Patienten mit chronisch entzündlicher Erkrankung des Parodonts Zahnfehlstellungen zu beobachten, die zu funktionellen Defizite führen wie zB. einen inkompetenten Lippenschluss, übermäßiger Extrusion von Zähnen und/oder okklusale Frühkontakte.
Die Schnittstelle Kieferorthopädie/Parodontologie ermöglicht mit dem gemeinsamen Ansatz des maximalen Zahnerhaltes diese komplexen Ausgangssituation durch ein synoptisches eng verbundenes Therapieregime zu lösen. Dabei existiert in der modernen Zahnheilkunde keine Altersbegrenzung für die Möglichkeit kieferorthopädischer Therapie. Auch die Definition eines Mindestmaßes an knöcherner Unterstützung der orthodontisch bewegten Zähne existiert nicht.
Im Rahmen des Vortrages werden kieferorthopädisch/pardontale Aspekte speziell für das Altersspektrum ab 40-80+ beschrieben. Insbesondere Schnittstellen zu allgemeinzahnmedizinischen Patientenfällen sollen unter besonderer Berücksichtigung der parodontalen Verhältnisse vorgestellt werden. Praktisch umsetzbare Hinweisen sollen in einem systematisch, interdisziplinären Behandlungskonzept diskutiert werden.
13:1513:55
Kombinierte regenerative und kieferorthopädische Therapie: wann und wie? PD Dr. med. dent. Karin Jepsen
Parodontitis im Stadium IV zeichnet sich aus durch einen ausgeprägten Verlust von Zahnhalteapparat, mit vertikalen knöchernen Defekten, die Lebensqualität der betroffenen Patienten ist ästhetisch und funktionell (Kau-dysfunktionen) eingeschränkt. Ursache hierfür sind häufig krankheitsbedingte pathologische Zahnmigrationen (PTM).
Um die parodontale Infektion zu kontrollieren, die Defekte zu rekonstruieren und die migrierten Zähne neu auszurichten, ist ein interdisziplinärer Ansatz erforderlich.
Informationen zur Behandlung von Patienten mit Parodontitis im Stadium IV mit intraossären Defekten und PTM, die eine kieferorthopädische Therapie (KT) benötigen, sind begrenzt und das optimale Intervall zwischen regenerativer parodontaler Chirurgie und KT ist Gegenstand anhaltender Debatten.
In einer multizentrischen randomisierten Studie haben wir die Ergebnisse nach frühem (4 Wochen) oder spätem (6 Monaten) Beginn der KT nach regenerativer Operation intraossärer Defekte (IDs). Nach 12 Monaten wurden nach frühem und spätem Beginn der OT signifikante parodontale Verbesserungen in ähnlichem Ausmaß beobachtet. Die Ergebnisse nach 24 Monaten zeigten eine signifikante Verbesserung der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität der Patienten. Darüber hinaus wurden in der frühen Behandlungsgruppe deutlich bessere klinische Ergebnisse beobachtet.
Daher können bei Patienten mit Parodontitis im Stadium IV mit einem hohen Maß an Mundhygiene und der Einhaltung unterstützender Pflege Zähne, die durch IDs und PTM stark geschädigt sind, erfolgreich durch regenerative Chirurgie und anschließende frühe kieferorthopädische Therapie behandelt werden, mit dem Vorteil einer insgesamt verkürzten Behandlungszeit. Diese Ergebnisse wurden in die klinische Praxisleitlinie der EFP-S3-Ebene für die Behandlung von Parodontitispatienten im Stadium IV übernommen.
14:3015:10
Der schmale Grat zwischen Engstand und Rezession – 3 D-Diagnostik und dessen therapeutische Umsetzung Dr. Thomas Drechsler
Neben der bildgebenden Standard-Diagnostik wie Panorama-Schicht-Aufnahmen oder Fernröntgenseitenbildern gewinnt in der kieferorthopädischen Therapie, insbesondere bei der Behandlung erwachsener Patienten, die digitale Volumentomographie (DVT/CBCT) immer mehr an Bedeutung. Neue Verfahren in der Aligner-Therapie ermöglichen durch Matching der STL-Daten des Intraoral-Scans mit den DICOM-Daten der Volumentomographie eine exakte Darstellung der Zahnwurzeln in Relation zum umgebenden Knochengewebe. Dies ermöglicht gerade bei reduzierten Knochen- und Parodontalstrukturen eine erhebliche Verbesserung der Planung der Zahnbewegung und deren therapeutische Umsetzung.
15:1015:50
Aligner-Therapie bei Stadium IV Parodontitis? Dr. Lothar Schoonbroodt
Als Alternative für die kieferorthopädische Behandlung von Patienten mit parodontaler Vorschädigung mit festsitzenden Apparaturen steht uns die Behandlung mit Alignern zur Verfügung. Nach entsprechender PA-Vorbehandlung bringt die anschließende Therapie mit Alignern für den Patienten viele Vorteile u.a. bessere Hygienefähigkeit, bessere Ästhetik, weniger Scheuerstellen. Durch die digitalen Planungstools kann die Zahnbewegung schonend Schritt für Schritt geplant und visualisiert werden. Hierdurch können unerwünschte jiggling-Bewegungen vermieden werden. Anhand klinischer Beispiele wollen wir zeigen, wie der PARO-KFO-Workflow mit Alignern aussehen kann.
16:3017:10
Die autologe Zahntransplantation als Behandlungsalternative Dr. Markus Blume
Die autologe Zahntransplantation ist eine erfolgreiche aber wenig beachtete Alternative zur dauerhaften Versorgung von Einzelzahnlücken mit hervorragenden und stabilen klinischen Ergebnissen. Der Vortrag schildert das operative Vorgehen unter Einbeziehung der aktuellen digitalen Möglichkeiten im Bereich der Diagnostik, aber auch bei der operativen Umsetzung und unter Berücksichtigung der Literatur, und er zeigt ausgewählte Fälle aus der oralchirurgischen Praxis mit einem Nachverfolgungszeitraum von bis zu zwanzig Jahren.
17:1017:50
Kieferorthopädische Behandlungsoptionen bei Frontzahntrauma und Nichtanlagen Prof. Dr. med. dent. Christopher J. Lux
Beim Frontzahntrauma gibt es eine Reihe von klinischen Fragestellungen, bei denen auch die Kieferorthopädie interdisziplinär unterstützen kann. Im Vortrag wird u.a. auf folgende Fragestellungen eingegangen: Welche Einschränkungen ergeben sich für eine kieferorthopädische Behandlung, wenn ein Patient bereits ein Frontzahntrauma erlitten hat? Wie können kieferorthopädische Maßnahmen, insbesondere eine kieferorthopädische Extrusion nach Kronen-Wurzel-Frakturen und zervikalen Wurzelfrakturen ein interdisziplinäres Therapiekonzept beim Frontzahntrauma geeignet unterstützen? Die aufgezeigten Techniken zur langsamen und schnellen Extrusion können hierbei eine Hilfe bei präprothetischen Fragestellungen sein, wenn ansonsten schwer zu versorgende Zähne durch eine kieferorthopädische Vorbehandlung für ein multidisziplinäres Therapiekonzept nutzbar gemacht werden sollen. Zudem wird auf den traumatisch bedingtem Zahnverlust bzw. die Aplasie von Zähnen eingegangen: was kann die KFO hier interdisziplinär leisten? Insgesamt sollen damit klinisch wichtige Schnittstellen zwischen KFO, Parodontologie und den anderen zahnärztlichen Fächern aufgezeigt werden.
Scientific committee
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Prof. Dr. Henrik Dommisch

Berlin, Germany
Scientific committee
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Prof. Dr. Dr. Peter Proff

Regensburg, Germany
24. Feb 2024
09:0009:40
KnochenGeneration durch Zahnbewegung – neue Möglichkeiten dank skelettaler Verankerung Prof. Dr. Benedict Wilmes
Eine gut interdisziplinäre Zusammenarbeit sollte insbesondere bei schwierigen oralen Rehabilitationen in Betracht gezogen werden. Hart- und Weichgewebsdefizite spielen im Rahmen einer prothetischen Therapie eine oft entscheidende Rolle. Neben augmentativen Verfahren kann auch die kieferorthopädische Bewegung von Zähnen als Therapieoption in Erwägung gezogen werden. Diese Möglichkeit spielt insbesondere beim Lückenschluss bzw. -Verkleinerung sowie bei der Extrusion von Zähnen eine Rolle. So können unter anderem knöcherne Atrophien, die in zahnlosen Alveolarfortsatzregionen entstanden sind, oft korrigiert werden. Eine große Herausforderung bei diesen präprothetischen kieferorthopädischen Maßnahmen ist jedoch die Etablierung einer Verankerungseinheit. Unerwünschte Zahnbewegungen von Verankerungszähnen sollten unbedingt vermieden werden. Zudem wünschen die zumeist erwachsenden Patienten eine wenig beeinträchtigende und ästhetisch ansprechende Behandlungsalternative. In den letzten Jahren haben sich daher insbesondere miniaturisierte Mechaniken etabliert, die als Verankerung statt multipler Zähne Mini-Implantate nutzen. Mittels eines digitalen Workflows können diese Therapiemöglichkeiten heutzutage oft noch praxistauglicher gestaltet werden.
09:4010:20
Managing and preventing infraposition of implants Dr. France Lambert
Several years after the placement of dental implant, the continuous facial growth may lead to implant in infra-position and impair esthetic outcomes and / or function. These complications represent a significant limitation for the use of dental implant especially in young patients. This lecture aims to highlight a pluridisciplinary approach for the management of such complications in the esthetic zone combining prosthetics, soft tissue management and eventually orthodontics. Additionally, in order to prevent complications associated to facial growth, alternative treatment using cantilever bonded bridge in combination with muco-gingival surgery will be discussed. These advantages and limitations of these management or prevention strategies will be illustrated by step by step clinical cases.
11:1511:55
Retention nach Kieferorthopädie bei Stadium IV Parodontitis PD Dr. Dr. Christian Kirschneck
Die Retention eines kieferorthopädischen Behandlungsergebnisses ist eine zentrale therapeutische Aufgabe, um den langfristigen Behandlungserfolg zu sichern, insbesondere bei Patienten im parodontal vorgeschädigten Gebiss. Im Vortrag sollen evidenzbasiert Strategien für die Sicherstellung und Retention eines kieferorthopädischen Therapieergebnisses bei interdisziplinärer Therapie von Patienten mit Typ-IV-Parodontitis vorgestellt und diskutiert werden.
11:5512:35
Langzeitprognose kombinierter regenerativer und kieferorthopädischer Therapie bei Stadium IV Parodontitis Dr. Christina Tietmann
Pathologische Zahnwanderungen mit Dislokationen und Auffächerungen der verbliebenen Zähne verbunden mit ausgeprägtem Attachmentverlust und eingeschränkter Ästhetik, vertikale Knochendefekte, pathologische Hypermobilitäten, Bisskollaps, sekundäres okklusales Trauma und Kaudysfunktion stellen eine große Herausforderung bei der Therapie von Stadium IV Parodontitis dar. Durch die enge interdisziplinäre regenerative parodontalchirurgische und kieferorthopädische Therapie können dislozierte Zähne neu ausgerichtet, die parodontale Infektion durch die Rekonstruktion vertikaler Knochendefekte kontrolliert und somit die Kaufunktion, Ästhetik und Lebensqualität für die Patienten wiederhergestellt werden. Eine auf das Risikoprofil des Patienten abgestimmte unterstützende parodontale Betreuung und kieferorthopädische Retention ist nach Abschluss der kieferorthopädischen Therapie für eine gute Langzeitprognose erforderlich.
14:0015:00
MukogingivaleChirurgie und Kieferorthopädie Prof. Dr. med. dent. Dr. hc Anton Sculean
Das Zusammenspiel von kieferorthopädischen Kräften und den parodontalen Geweben ist komplex. Wie sieht der gingivale Phänotyp aus, wie breit ist die Zone der keratinisierten Gingiva? Wie ist die Art der kieferorthopädischen Zahnbewegung? Sollen Rezessionen vor oder nach einer kieferorthopädischen Therapie gedeckt werden? Viele Faktoren beeinflussen die Art der Therapie und werden Schritt für Schritt für die Praxis erläutert.
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Dr. Markus Blume

Germany, Brühl
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Dr. Thomas Drechsler

Germany, Wiesbaden
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PD Dr. Dr. Christian Kirschneck

Germany, Regensburg
Undergraduate and Graduate studies of dentistry and molecular medicine at the University of Regensburg with doctorates (Dr. med. dent., Dr. sc. hum., "summa cum laude" respectively), 2013-2017: Specialist Training in Orthodontics at the Department of Orthodontics, University Medical Centre Regensburg UKR (Head: Prof. Dr. Dr. Peter Proff), 2017: Specialist recognition for Orthodontics, 2017: Habilitation in Dentistry, Oral and Maxillofacial Medicine, Venia legendi at the University of Regensburg, 2018: Senior Physician, since 2019: Chief Physician/Consultant, Department of Orthodontics, UKR, since 2019: Vice President of the Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung AfG (DGZMK), Arnold-Biber-Award 2014 of the German Orthodontic Society (DGKFO), DGZMK-Dentsply-Hochschulförderpreis 2014 and 2018 (tutor), Erwin-Reichenbach-Förderpreis 2015, FEO Best Paper Award of the European Federation of Orthodontics, Teaching Award "Gute Lehre" of the Faculty for Medicine Regensburg 2018
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Dr. France Lambert DDS, MSc, PhD

Belgium, Liège

Dr. France Lambert graduated from the University of Liege in Periodontology, where she continued to obtain a PhD in the same subject. She has also completed a fellowship program in oral implantology at the prestigious Harvard School of Dental Medicine as well as the University of Washington. She is currently Head of Clinic in the Periodontology and Oral Surgery Departement at the University of Liege. Her clinical work is focused exclusively on implantology, mucogingival surgery and periodontics. Her scientific research areas target different aspects of the use of biomaterial and dental implants.

 

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Prof. Dr. med. dent. Christopher J. Lux

Germany, Heidelberg
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Prof. Dr. Philipp Meyer-Marcotty

Germany, Göttingen
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Prof. Dr. Dr. Peter Proff

Germany, Regensburg
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Dr. Lothar Schoonbroodt

Germany, Eschweiler
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Prof. Dr. med. dent. Dr. hc Anton Sculean MSc

Switzerland, Bern

Anton Sculean is Professor and Chairman of the Department of Periodontology and currently the Head of the Dental Research Center (DRC) of the School of Dental Medicine, University of Bern, Switzerland. Prof. Sculean has authored more than 470 articles in peer-reviewed journals, 35 chapters in periodontal textbooks and has delivered more than 600 lectures at national and international meetings. He is Past President of the Periodontal Research Group of the IADR, of the Swiss Society of Periodontology, of the European Federation of Periodontology (EFP) and of the International Academy of Periodontology (IAP). Professor Sculean is currently listed as the top-rated expert in Periodontics in the world https://www.expertscape.com/ex/periodontics.His research interests focus on periodontal wound healing and regeneration, regenerative and plastic-esthetic periodontal surgery, use of antibiotics, antiseptics and novel approaches such as lasers and photodynamic therapy in the treatment of periodontal and peri-implant infections.

 

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Dr. Christina Tietmann

Germany, Aachen
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Prof. Dr. Benedict Wilmes

Germany, Düsseldorf

Organizer

Deutsche Gesellschaft für Parodontologie
Neufferstraße 1
93055 Regensburg
Germany
Phone: +49 (941) 94 27 99 - 0
Fax: +49 (941) 94 27 99 - 22
Email: kontakt@dgparo.de
Web: https://www.dgparo.de

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QP Deutschland

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