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„BAföG Digital“ bundesweit verfügbar – möglichst einfach und intuitiv zu nutzen

(c) Damir Khabirov/Shutterstock.com

Seit Ende September 2021 können Schülerinnen, Schüler und Studierende in allen 16 Bundesländern den digitalen Antragsassistenten „BAföG Digital“ nutzen und BAföG direkt online beantragen. Das Tool war vom Land Sachsen-Anhalt für alle Bundesländer entwickelt und im Oktober 2020 in zunächst fünf Ländern getestet und dann sukzessive in weiteren Ländern freigeschaltet worden.

Das Tool erleichtert es, Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zu beantragen. Der Assistent wurde laut Bundesbildungsministerium bereits für mehr als 70.000 Anträge genutzt und ist als erstes föderales digitales Verwaltungsangebot aus dem Onlinezugangsgesetz (OZG) flächendeckend bundesweit verfügbar. Federführend an der Entwicklung beteiligt waren das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Land Sachsen-Anhalt.

Schneller zur Leistung

Ziel ist es unter anderem, dass Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen online für jedes Anliegen im Schnitt nur noch halb so viel Zeit benötigen wie offline. Insbesondere für priorisierte Leistungen mit hohen Fallzahlen werden deutlich vereinfachte und intuitiv bedienbare digitale Antragsprozesse geschaffen, die die Online-Nutzungsraten dieser Leistungen signifikant erhöhen sollen. Für das BAföG bedeutet das: Schülerinnen, Schüler und Studierende sollen den BAföG-Antrag vollständig online durchführen können. Mit dem Antragsassistenten „BAföG Digital“ werde die bereits seit 2016 mögliche digitale Antragstellung deutlich verbessert und vereinheitlicht.

Anwender an den Tests beteiligt

Schülerinnen, Schüler, Studierende und Eltern hätten den BAföG-Antrag in allen Entwicklungsphasen zunächst getestet und ihr Feedback in den Prozess eingespeist. Auch die Bearbeiterinnen und Bearbeiter in den Ämtern für Ausbildungsförderung bei den Studierendenwerken und Kommunalverwaltungen wurden in die Nutzertests eingebunden.

Der digitale BAföG-Antrag ist übersichtlich und datensparsam gestaltet. Über den Konfigurator werden mit einfachen und verständlichen Fragen die erforderlichen Formblätter zu einem Antrag zusammengefügt. Ein dynamisches Formular ermöglicht es, dass Antragsteller nur relevante Fragen beantworten müssen. Zudem unterstützen bürgerfreundliche Hilfetexte die Antragstellung. Nachweise können während des Antragsprozesses oder zu einem späteren Zeitpunkt per Computer oder Smartphone hochgeladen werden. Studierende sowie Schülerinnen und Schüler können zudem den Status ihres Antrags online nachverfolgen. Ein Erklärvideo auf der Antragsseite hilft beim richtigen Anmelden und Ausfüllen.

Online-Funktion des Personalausweises für komplett digitalen Antrag erforderlich

Der Antrag wurde in einem responsiven Design gestaltet, so dass er über jedes Endgerät genutzt werden kann. Des Weiteren stellt „BAföG Digital“ über die Nutzung des Nutzerkontos Bund des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat eine sichere Identifizierung und Authentifizierung der Antragstellenden sicher. Durch die Authentifizierung mit der Online-Funktion des Personalausweises wird die höchste Sicherheitsstufe geboten. Alternativ kann der Antrag auch mit einer einfachen Registrierung ausgefüllt, dann ausgedruckt und per Post verschickt werden.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek erklärte, BAföG gebe vielen jungen Menschen die Möglichkeit, eine schulische Ausbildung oder ein Studium aufzunehmen, und leiste damit seit 50 Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur Chancengerechtigkeit in der Bildung und sozialem Aufstieg. „Wir möchten den Zugang zum BAföG weiter erleichtern. Die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen ist hier ein Schlüssel. Ich freue mich, dass wir mit „BAföG Digital“ einen vereinfachten Zugang in allen Ländern anbieten können. Bereits in der Pilotphase war schon rund jeder vierte Antrag über „BAföG Digital“ gestellt worden – das ist ein Riesenerfolg.“

 

Reference: med.dent.magazin Bunte Welt Praxis Nachrichten

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