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Auch der Kopf muss mitkommen können – „Finanzfitness für Frauen“ Teil 6

(c) comodigit/Shutterstock.com

Als Zahnärztin, Laborinhaberin oder Mitarbeiterin liegt der berufliche Fokus vorwiegend auf der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Patienten. Um nachhaltig ein Vermögen aufzubauen und damit ein sicheres Polster für die Zeit nach der Berufstätigkeit zu schaffen, ist es ebenso wichtig, sich privat intensiv mit dem eigenen „Money Mindset“ auseinanderzusetzen. Was denken Sie eigentlich über Geld?

Denn: Geld ist nicht nur ein Zahlungsmittel, sondern auch ein Werkzeug, um Träume zu verwirklichen und Sicherheit zu schaffen. Nachdem Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben nun strukturiert haben und ein Haushaltsbuch führen, ist es an der Zeit, den Blick nach innen zu richten und Ihre Gedanken über Geld zu überprüfen.

Die Macht des „Money Mindsets“

Ihr persönliches Money Mindset, also Ihre Einstellung und Ihre Gedanken über Geld, spielt eine entscheidende Rolle bei Ihrer finanziellen Entwicklung. Es kann den Unterschied zwischen finanzieller Freiheit und ständiger Sorge um Geld – vor allem im Ruhestand - ausmachen. Oftmals sind es unbewusste Glaubenssätze, Vorurteile und Ängste, die unseren finanziellen Erfolg beeinflussen.

Hier sind einige Schritte, um Ihr Money Mindset zu überprüfen und zu stärken:

  1. Bewusstheit schaffen: Nehmen Sie sich Zeit, um sich Ihrer Gedanken über Geld bewusst zu werden. Welche Gefühle löst das Thema Geld in Ihnen aus? Gibt es bestimmte Glaubenssätze oder Überzeugungen, die Sie zum Thema Geld haben? Diese Bewusstwerdung ist der erste Schritt, um Veränderungen herbeizuführen.
  2. Vorurteile identifizieren: Überprüfen Sie, ob Sie unbewusste Vorurteile oder negative Glaubenssätze über Geld haben. Vielleicht denken Sie, dass Geld schwer zu verdienen ist oder dass es egoistisch ist, viel Geld anzustreben. Identifizieren Sie solche Gedanken und hinterfragen Sie sie kritisch.
  3. Neue Überzeugungen entwickeln: Ersetzen Sie limitierende Glaubenssätze durch positive und unterstützende Überzeugungen. Zum Beispiel könnten Sie anfangen zu glauben, dass Sie finanziellen Erfolg verdienen und dass Geld es Ihnen ermöglicht, Gutes in der Welt zu tun.
  4. Visualisierung nutzen: Stellen Sie sich vor, wie Ihr finanzielles Leben idealerweise aussieht. Visualisieren Sie Ihren Erfolg, Ihre finanzielle Unabhängigkeit und die Freiheiten, die Sie sich wünschen. Diese Übung kann dazu beitragen, Ihr Unterbewusstsein auf den finanziellen Flow auszurichten.
  5. Geld als Werkzeug sehen: Verändern Sie Ihre Sichtweise auf Geld. Betrachten Sie es nicht nur als Zahlungsmittel, sondern als Werkzeug, um Ihre Ziele zu erreichen. Geld kann Ihnen helfen, Ihre Praxis zu erweitern, Weiterbildungen zu finanzieren und langfristige Sicherheit aufzubauen.

Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Sabine Nemec ist seit 2000 als Marketingberaterin für Zahnarztpraxen und Dentallabore sowie als Referentin zu den Themen Praxismarketing, Kommunikation, Körpersprache, Dental English und Finanzen tätig. Sie hat mehr als 17 Jahre in Südostasien gelebt und ist englischsprachig aufgewachsen. Seit 2022 macht sie mit dem Podcast „Dental English to go“ bei Quintessenz Zahnärztinnen, Zahnärzte und Praxisteams fit für die Kommunikation auf Englisch – ergänzend zu ihrem Buch, das ebenfalls bei Quintessenz erscheinen ist. Mit ihrer Agentur Nemec+Team unterstützt sie Arzt- und Zahnarztpraxen bei Marketing und Werbung. Eines ihrer Herzensanliegen ist es, Frauen Kompetenz und Know-how rund um das Thema Finanzen zu vermitteln. In einer Serie auf Quintessence News bereitet sie speziell für Frauen aus der Dentalwelt Themen rund um Geld, Altersversorgung und Anlage auf.

Übung zur Überprüfung des Money Mindsets: Die Geld-Glaubenssatz-Analyse

Setzen Sie sich an einen ruhigen Ort und nehmen Sie sich Zeit für diese Übung:

  1. Schreiben Sie eine Liste von Aussagen auf, die Sie über Geld denken. Zum Beispiel: „Geld ist schwer zu verdienen“, „Reiche Menschen sind unethisch“, „Geld ist die Wurzel allen Übels“, etc.
  2. Gehen Sie jede Aussage einzeln durch und fragen Sie sich: Woher stammt diese Überzeugung? Habe ich persönliche Erfahrungen gemacht, die diese Aussage unterstützen oder widerlegen?
  3. Hinterfragen Sie jeden Glaubenssatz: Ist diese Überzeugung wahr? Gibt es Beispiele, die das Gegenteil zeigen? Wie beeinflusst diese Überzeugung mein Verhalten in Bezug auf Geld?
  4. Formulieren Sie positive Gegenüberzeugungen für jeden limitierenden Glaubenssatz. Zum Beispiel könnten Sie aus „Geld ist schwer zu verdienen“ den Glaubenssatz machen: „Ich ziehe finanzielle Chancen und Fülle in meinem Leben an“.
  5. Verbringen Sie regelmäßig Zeit damit, diese positiven Glaubenssätze zu wiederholen und zu verinnerlichen. Visualisieren Sie, wie Ihr Leben mit diesen neuen Überzeugungen aussieht.

Die bewusste Auseinandersetzung mit Ihrem „Money Mindset“ eröffnet neue Wege für finanziellen Erfolg. Indem Sie Ihre Gedanken über Geld positiv gestalten und limitierende Glaubenssätze überwinden, legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche finanzielle Reise. Denken Sie daran, dass Ihr Mindset der Schlüssel ist, der Ihre finanziellen Möglichkeiten entriegeln kann.

Bleiben Sie im Flow.

Sabine Nemec, Langenselbold

Finanzfitness für Frauen – die Serie

Teil 1: „‚Vermögensaufbau‘ statt Altersvorsorge“

Teil 2: Die „Rubik‘s Cubes“ des Vermögensaufbaus

Teil 3: „Der Blick auf unsere finanzielle „Zellen“

Teil 4: „Die Frau mit den goldenen Grundsätzen“

Teil 5: „Finanzen strukturieren: Wissen, was zum Investieren zur Verfügung steht“

Interview mit Sabine Nemec: „Herzensangelegenheit, dass Frauen selbstbestimmt in Sachen Finanzen sind“

 

Quelle: Quintessence News Wirtschaft Unternehmen Dentallabor med.dent.magazin

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